Olympus hat mit der E-600 eine ''kleinere'' Version der E-620 mit einem weniger großen Funktionsumfang vorgestellt. Die E-600 nimmt Fotos mit einer Auflösung von 12,3 Megapixeln auf und verfügt über den TruePic III+-Prozessor. Das Display der Kamera misst 2,7 Zoll in der Diagonale und ist dreh- und schwenkbar, so dass der Fotograf von beinahe jedem Aufnahmewinkel aus fotografieren kann. Die Auflösung des Monitors beträgt 230.000 Pixel und er lässt sich von einem Blickwinkel von 176 Grad aus gut ablesen. Auf ihm kann das Bild stets in Echtzeit betrachtet werden – dafür sorgt die Live View Funktion. Im Gehäuse der E-600 steckt wieder ein Bildstabilisator und ein Sensorreinigungssystem: Jedes Mal, wenn die Kamera eingeschaltet wird, ''schüttelt'' sich der Sensor, so dass Staub von ihm ab- und auf eine klebrige Membran drauf fällt.
Art-Filter, Gesichtserkennung und Serienbilder
Die Olympus E-600 soll mit einem ebenso schnellen Autofokus ausgestattet sein wie die Spiegelreflexkameras der höheren Klassen, verspricht der Hersteller. Für Unterhaltung in Form von speziellen Effekten sollen die 'Art Filter' sorgen, die schon von anderen Kameramodellen von Olympus bekannt sind. Auch an eine Gesichtserkennung für automatisch gelungene Porträtaufnahmen wurde wieder gedacht. Die Erkennung kann bis zu acht Gesichter in einer Aufnahme identifizieren. Außerdem nimmt die E-600 in Serie vier Bilder in einer Sekunde bei höchster Auflösung auf.
Die Olympus E-600 soll für um die 500 Euro auf den Markt kommen. Im Vergleich zur E-620 fehlen einige Ausstattungsmerkmale. An der E-600 sind keine beleuchteten Tasten zu finden, keine Möglichkeit der Mehrfachbelichtung und der Einstellung von verschiedenen Bildseitenverhältnissen, so heißt es. Zudem besitzt sie drei Art-Filter weniger als die E-620. Die E-600 gehört in die Sparte der Mittelklasse unter den digitalen Spiegelreflexkameras.




