Einschätzung unserer Autoren
Olympia A390
Unempfindliche Laminierungen selbst gemacht
Das A390-Gerät des Büromaschinenherstellers Olympia beherrscht die Heiß- und Kaltlaminierung. Heißlaminierungen sind in der Regel sehr haltbar und einfach herzustellen. Bei Farblaserkopien muss allerdings auf die Verarbeitungstemperatur geachtet werden, da sich der hitzeempfindliche Toner sonst vom Blatt lösen oder sogar verschwimmen kann. Bei einer Kaltlaminierung besteht diese Gefahr nicht. Dafür muss beim Einlegen des Papiers besondere Vorsicht walten, da die speziellen Folien bereits klebrig sind und nur durch Druck fixiert werden. Zum Heißlaminieren braucht das Gerät nach dem Einschalten eine Aufwärmzeit von ungefähr 4-5 Minuten. Die Stärke der zu verarbeitenden Folien darf 2 x 75 bis 2 x 150 micron betragen. Mit einer Laminierbreite von 330 Millimetern schafft das A390-Gerät spielend DIN A3 große Papierobjekte. Das hochwertige Heizsystem verhindert laut Hersteller beim Heißlaminieren die Blasenbildung. Bei Überhitzung schaltet sich das Gerät automatisch ganz ab. Eine Taste dient der Stau-Entriegelung, falls sich eine Folie verkantet haben sollte.
Das Olympia A390 Gerät macht die Heiß- und Kaltlaminierung auch für die private und gelegentliche Anwendung interessant. Für einen Preis von gut 24 Euro bei Amazon ist das ohne Bedenken möglich. Schöne Aussichten, da man nicht nur Speisekarten und Dokumente, sondern auch kreative Arbeiten, oft verwendete Backrezepte und Kinderbilder ansehnlich konservieren kann.