Mit dem MB460 präsentiert Oki einen Multifunktions-LED-Drucker der Mittelklasse, also für den Einsatz in Arbeitsgruppen, kleineren Abteilungen oder auch für Heimanwender, die jeden Monat ein vergleichsweise hohes Druckaufkommen zu bewältigen haben. Das Gerät druckt nur in S/W, die Scaneinheit jedoch kann Vorlagen auch in Farbe digitalisieren. Der MB 460 kommt ab sofort in den Handel und kostet in der Grundkonfiguration 379 Euro.
Interessant sind außerdem die relativ niedrigen Druckkosten, die Oki für den MB460 in Aussicht stellt. Sie sollen bei 1,42 Cent pro Seite liegen, womit der Hersteller allerdings noch nicht zum Konkurrenten Kyocera Mita aufgeschlossen hat, dessen Laserdrucker gemeinhin als die günstigen in puncto Seitenkosten gelten – und dies in Tests auch immer wieder bestätigen.
„Mittelklasse“ bedeutet für den MB460 aber auch, dass Oki den Drucker mit einer Ausstattung versehen hat, die sich relativ flexibel an die Anforderungen des künftigen Einsatzortes anpassen läßt. In der Grundausstattung besitzt er beispielsweise eine Papierkassette für 250 Blatt, die jedoch auf bis zu 781 Blatt aufgestockt werden kann. Dasselbe gilt für den Arbeitsspeicher (von 64 MB Standard auf 320 MB). Netzwerkfähigkeit, Automatische Dokumentenzufuhr sowie wahlweise große oder kleine Tonerkassetten à 3.500/7.000 Seiten sind ebenfalls bürotauglich.
Dazu kommt noch eine Druckauflösung von maximal 2.400 x 600 Pixeln, eine hohe Druckgeschwindigkeit von bis zu 28 Seiten pro Minute sowie Komfortfunktionen wie Scan-to-E-Mail, -FTP oder direkt auf USB-Stick – um nur einige zu nennen.
Insgesamt erhofft sich Oki, dass das aus einer guten Ausstattung, günstigen Verbrauchskosten und einem niedrigeren Anschaffungspreis geschnürte MB-460-Paket attraktiv genug ist, den Vormarsch der Tintenstrahldrucker in die Business-Ebene erfolgreich zu stoppen. Doch dies wird, soviel ist bereits jetzt schon abzusehen, sehr schwer werden. Denn die Tintenstrahler haben mächtig in puncto Verbrauchskosten, Druckqualität und Geschwindigkeit aufholt. Gewichtige Argumente für einen monochromen LED- oder Laserdrucker werden auf Dauer immer seltener.
20.11.2009


























