Oki kündigt soeben einen neuen LED-Drucker der sogenannten Executive Series an, die sich an Arbeitsgruppen von bis zu zehn Mitarbeitern richten. Dabei soll der ES6410dn mit besonders niedrigen Seitenpreisen beeindrucken, die den höheren Anschaffungspreis gegenüber einem Standarddrucker von Oki innerhalb weniger Monate vergessen lassen. Dank eines ergiebigen Toners und einer langlebigen Bildtrommel, so Oki, arbeite der ES6410 außerdem kostengünstiger als jeder andere Drucker seiner Qualitätsstufe.
Der Zusatz „dn“ im Produktnamen des ES6410dn verrät schon, dass das Gerät sowohl netzwerkfähig ist (via Ethernetkabel) als auch den Duplexdruck beherrscht. Außerdem ist er sehr schnell unterwegs, insofern die Angaben von Oki – bis zu 34 Seiten in Farbe und 36 in S/W – bewahrheiten sollten. Besonders erwähnenswert ist auch der schon im „einfachen“ C610 eingebaute Deep-Sleep-Modus, also eine Art von Tiefschlaf-Stand-by, in dem der Drucker nur 1,2 Watt ziehen soll – für einen vergleichbaren Laserdrucker ein bisher als unerreichbar geltender Wert.
Die weiteren Spezifikationen des ES6410dn bewegen sich in dem für einen Bürodrucker gewohnten Rahmen: Zwei Papierkassetten, die sich um zwei weitere bis zu einem maximalen Papiervorrat von 1.460 Blatt aufrüsten lassen – bedruckbare Medien bis zu einer Grammatur von 250 Gramm pro Quadratmeter, was leichtere Kartons einschließt, sowie Bannerdruck (bis 1,2 Meter) – ein 500 MHz-Prozessor mit standardmäßig 256 MB RAM (erweiterbar auf maximal 768 MB) – und zum Schluss noch optional eine SDHC-Speicherkarte mit diversen Sicherheitstools zum Schutz vertraulicher Dokumente. Außerdem kann der ES6410dn über ein „großzügiges“ (Oki) LC-Display separat bedient werden.
Über die Qualität des Druckbildes, das laut Oki sowohl bei Text- als auch bei Grafikdokumenten hochwertig sein soll, müssen ausführliche Tests befinden. Oki kann allerdings auf eine lange Tradition im LED-Druckverfahren verweisen und wird sich in dieser Hinsicht daher wohl kaum eine Schwäche leisten. Eine endgültige Entscheidung darüber jedoch, ob nun die LED-Technologie, die zur Belichtung LEDs anstelle eines Lasers einsetzt, der Laser-Technologie generell überlegen ist, hat noch kein Fachmagazin das abschließende Urteil gefällt. Dass beide Technologien jedoch eine exzellente Qualität liefern, steht außer Frage.
10.03.2010

























