Oki selbst kündigt den B431d als „kostengünstigsten Mono-LED-Drucker“ aller Zeiten an, und diese vollmundige Behauptung scheint in der Tat nicht übertrieben zu sein. Zumindest rein rechnerisch – denn der Drucke hat sich noch keinem Test stellen müssen – schlägt bei ihm eine monochrome Seite im A4-Format mit nur 1,3 Cent zu Buche. Der B431d wird damit aktuell und in seiner Preisklasse nur noch vom Kyocera-Mita FS-1300 beziehungsweise FS-1350 unterboten, die um 0,1 Cent (!) sparsamer sind – allerdings mit einem Laser- und nicht mit einem LED-Druckwerk arbeiten, sodass Oki tatsächlich, zumindest bis zum Beweis des Gegenteils auf einem Prüfstand, recht behält.
Der Vertrauensvorschuss, dem man dem B431d (und Oki) in Sachen Sparsamkeit also entgegenbringen sollte, sollte in puncto Drucktempo wahrscheinlich nicht ganz so hoch sein. Den von Oki angekündigte Ausstoß von bis zu 38 Seiten in der Minute wird der B431d wohl kaum in der Praxis realisieren. Der Drucker dürfte trotzdem schneller sein als der B430d(dn), dessen Minutenleistung unter 30 Seiten liegt. Drittens schließlich darf vom B431d sicherlich eine exzellente Druckqualiät erwartet werden. Die Auflösung des LED-Druckers liegt nämlich bei echten 1.200 x 1.200 Pixeln, ein Garant für ein brillantes, scharfes Druckbild bei Text- und Grafikdrucken.
Der B431d soll demnächst für rund 29o Euro in den Verkaufen gehen. Eine netzwerkfähige Variante namens B431dn kostet rund 15 Euro mehr. Und für Kunden, die vergleichen wollen, hier die Preise für die oben erwähnten Kyocera-Mita FS-1300d und FS-1350d bei Amazon: 209 Euro beziehungsweise 293 Euro.
18.06.2010

























