OCZ Neural Impulse Actuator Test

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NIA

befriedigend (3,2) 4 Tests 04/2009

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GamersPlus
Heft 3/2009
Einzeltest
ohne Endnote

„Auf den Punkt gebracht: Revolutionäres Spielzeug, geplagt von technischen Schwierigkeiten, das für einen angemessenen Preis einige Zeit lang unseren Forscherdrang zum Leben erwecken konnte.“

CHIP
Heft 12/2008
Einzeltest
4 von 5 Punkten

Preis/Leistung: „befriedigend“

„NIA bietet ein bisher unbekanntes Spielerlebnis. Das ist reizvoll für Power-Gamer, die die nötige Trainingsarbeit leisten wollen.“

GameStar
Heft 11/2008
Einzeltest
50 von 100 Punkten

Preis/Leistung: „mangelhaft“

„An die Gedankensteuerung von OCZ sollten sich nur Spieler mit viel Geduld und extrem hoher Frustgrenze wagen - unterm Strich kann NIA ... nicht überzeugen.“

PC Games Hardware
Heft 8/2008
Einzeltest
ohne Endnote

„... eignet sich für Tüftler, die viel Zeit für Training und Konfiguration haben ... Die ‚Brainmouse‘ wird sicher begeisterte Fans gewinnen, die meisten Spieler haben aber mit einer Tastatur mehr Spaß.“

Einschätzung unserer Autoren

OCZ NIA
Demnächst auch für PS3, Xbox und Wii?

Tobias Brinkmann, Marketing-Direktor des Herstellers OCZ, hat sich öffentlich darüber geäußert, dass der Neural Impuls Actuator vielleicht auch für Spielekonsolen weiterentwickelt werden soll. Ernsthaft angedacht sind im Hause OCZ Modelle für Sonys Playstation 3, Microsofts Xbox 360 sowie vor allem Nintendos Wii. Der Neural Impuls Actuator ist ein neuartiger Controller, der es ermöglicht, das Spielgeschehen über gemessene Hirnströme beziehungsweise Muskelaktivitäten im Gesicht zu lenken. Zur Zeit ist der Neural Impuls Actuator nur für den PC lieferbar und kann dort als Ergänzung zur Maus und Tastatur eingesetzt werden.

Ein ausführlicher Testbericht (auf Englisch) über den Neural Impuls Actuator auf Engagdet.com beschreibt die aufwändige Kalibrierung des Controllers und die Einsatzmöglichkeiten bei verschiedenen Spielen. Die Ausweitung auf Spielekonsolen wäre nur konsequent - mit Ausnahme vielleicht der Wii, auf die jedoch, so Brinkmann, OCZ besonders Wert legt. Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass der NIA hier Erfolg hätte. Denn liegt nicht gerade der Reiz für Wii-Spieler darin, sich aktiv vor dem Bildschirm zu bewegen? Wie sähe das denn aus: Die Wii seelenruhig auf dem Sofa sitzend, nur mit dem Kopf zu bedienen? Obwohl - die Anzahl der Gliederverrenkungen und Verletzungen würde drastisch zurückgehen.

OCZ NIA
Lassen Sie Ihr Gehirn spielen!

Bevor der OCZ Neural Impuls Actuator auch im Spiel funktioniert, muss er jedoch ausführlich kalibriert werden. Die Software lernt dabei, Muskelbewegungen und Gehirnströme zu verstehen und in Handlungsmuster umzusetzen. Die Prozedur erfordert, wie sie im YouTube-Video unten sehen können, einiges an Geduld und Tüftelarbeit, scheint dann aber zu funktionieren. In drei kleinen Spielen kann das System ausgetestet und anschließend ein „Profil“ abgespeichert werden. Ein Test der Zeitschrift „PC Games Hardware“ (PCGH) sowie von techreport.com bescheinigt dem NIA durchaus Praxistauglichkeit, wenn man eine gewisse Ein- oder Umgewöhnungszeit hinter sich gebracht hat. PCHG stellte sogar eine schnellere Reaktionszeit gegenüber einem Mausklick beim Spielen mit dem NIA fest.

Allerdings erfordert der NAI auch noch in einer anderen Hinsicht Selbstbeherrschung von seinem User. Verschnupft sollte man nicht sein, damit ein unkontrolliertes Niesen nicht eine entsprechend ungeplante Reaktion hervorruft. Und Sprechen oder Essen / Trinken während des Spiels ist ebenfalls problematisch, so dass sich zumindest Multiplayer-Spieler sich umgewöhnen müssen. Wer sich dennoch dafür entscheidet, das innovative System ausprobieren zu wollen, findet auf dem offiziellen Neural-Impuls-Actuator-Forum bereits erste sachdienliche Hilfestellungen und Erfahrungsberichte.     Mehr

OCZ NIA
OCZ Neural Impulse Actuator: Freihändig Spielen am PC?

Ganz entspannt die Hände in den Schoss legen und allein mit der Kraft der Gedanken das Spielgeschehen am PC lenken? Klingt nach Zukunftsmusik, doch mit dem Neural Impulse Actuator (NIA) ist ein erster Schritt genau in diese Richtung getan. Seine Funktionsweise hat jedoch nichts mit Telepathie zu tun. Die "Brainmouse", wie ihn die Zeitschrift „PC Games Hardware“ genannt hat, ist stattdessen rein technisch gesehen ein Stirnband mit Sensoren, die Augenbewegungen, Muskelaktivitäten sowie Alpha- und Beta-Gehirnwellen aufzeichnen. Gekoppelt an eine Steuerbox, lassen sich dann mit dem NIA die bisher über die Tatstatur eingegebenen Befehle wie Schießen, Laufen und ähnliches auslösen. Konzipiert ist der NIA übrigens laut Hersteller speziell für Shooter-Spiele, er eignet sich aber auch für Strategiespiele vom Typ World of Warcraft oder Renn- beziehungsweise Simulationsspiele.

So weit, so gut, aber das System ist leider noch nicht zu hundert Prozent ausgereift und kann daher Maus und Keyboard nicht ganz ersetzen. So kann man immer noch nicht zum Zielen beispielsweise auf den Einsatz einer "richtigen" Maus verzichten. Aber für Technik-Tüftler, die am Puls der Zeit leben (wollen) und 150 Euro erübrigen können, könnte sich die Brainmouse diesen Sommer als der Hit für innovative Eigentests entwickeln. Also: Willkommen in der Zukunft, und falls Sie noch etwas skeptisch sein sollten, dann schauen Sie doch mal in das Video von "PC Games Hardware" auf YouTube hinein:     Mehr