Normalerweise sind die Mobiltelefone der Luxusriege mit ihren echten Goldapplikationen für den Normalsterblichen kaum bezahlbar. Preise von 1.000 Euro und aufwärts werden da selbst für die schlichtesten Geräte verlangt. Doch der finnische Handy-Hersteller Nokia hat nun das C3-01 Gold Edition vorgestellt, das sozusagen das Discounter-Gerät unter den Luxustelefonen darstellt. So nennt das Unternehmen als Preis 220 Euro – dafür erhält man ein Handy mit Finish aus 18-karätigem Gold.
Darüber hinaus bietet das Handy eine Tastaturplatte, die sich wie Keramik anfühlen soll und eine leicht angepasste Version der Series-40-Benutzeroberfläche, welche besser mit dem blitzenden Gold harmonisieren soll. Der Rest des Gerätes entspricht dem Vorbild – und das ist auch durchaus gut so. Denn das Nokia C3-01 Touch & Type gilt auch so schon als echtes Goldjunge unter den einfacheren Handy-Modellen: Die Ausstattung kann sich für seine (normale) Preisklasse absolut sehen lassen.
Dazu gehören ein 2,4 Zoll großer, wenn auch resistiv arbeitender Touchscreen mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln, die Unterstützung für die UMTS-Netze, ein FM-Radio, ein Media Player und eine 5-Megapixel-Kamera. Insbesondere Letztere sucht in diesem Gerätesegment normalerweise ihresgleichen. Des Weiteren werden WLAN und Bluetooth unterstützt, ein microSD-Speicherslot ermöglicht die Verwendung von Speicherkarten. Der 1.050 mAh starke Akku wiederum erlaubt eine Ausdauer von bis zu 440 Stunden, was selbst bei einfacheren Handys eine Ausnahme darstellt.
Bleibt zu hoffen, dass die Käufer des Nokia C3-01 Gold Edition eventuell auch ein besser entspiegeltes Display erhalten. Denn beim Vorbild gilt dieser als große Schwachstelle des eigentlich gut gerüsteten und ansonsten auch sehr beliebten Mobiltelefons. Bei prallem Tageslicht soll kaum noch etwas auf dem Bildschirm zu erkennen sein. Viel Hoffnung gibt es indes nicht: Nokia erwähnt eine solche Überarbeitung nicht. Schade eigentlich.
Aber wahrscheinlich findet das Handy angesichts seines guten Gesamtpakets und des niedrigen Preises trotzdem genügend Abnehmer.
24.08.2011






