Besitzer einer digitalen Satellitenanlage, die am Notebook fernsehen wollen beziehungsweise keinen Wert darauf legen, ihren Desktop-Rechner mit einer internen TV-Karte zu bestücken, greifen zur externen Lösung. Zum Beispiel zur SaTiX-S2 Sky USB von MystiqueTV.
Man installiert die Software und verbindet die TV-Box mit einer freien USB 2.0-Schnittstelle. Mystique verspricht eine Kompatibilität mit Rechnern, auf denen Windows XP, Windows Vista oder Windows 7 inklusive Direkt X 9.0C oder höher läuft. In Sachen Hardware ist eine mit 1,5 Gigahertz getaktete CPU unerlässlich, außerdem braucht man mindestens 256 MB Arbeitsspeicher. Wer nicht nur Sender in SD-Auflösung, sondern auch das HD-Programm ruckelfrei anschauen will, benötigt eine CPU mit 2,4 Gigahertz und ein Gigabyte Arbeitsspeicher. Eine Grafikkarte mit mindestens 32 MB (128 MB bei HD-Sendern) ist ebenfalls unerlässlich. Der USB-Receiver unterstützt die DiSEqC-Standards 1.0 sowie 1.2 und die Erweiterung USALS (1.3) für den Einsatz an einer motorgetriebenen Drehanlage. Softwareseitig darf man sich auf die üblichen Funktionen freuen, darunter ein OSD-Menü, ein automatischer Sendersuchlauf, ein elektronischer Programmführer, diverse Favoritenlisten, Teletext- und Untertitel-Unterstützung. SD- und HDTV-Sender lassen sich im MPEG/TS-Format auf die Festplatte des Computers speichern, die Funktion zum zeitversetzten Fernsehen – besser bekannt als Timeshift – gehört ebenfalls zum Repertoire der Software „MystiqueTV Player“, die auf der DVBViewer Engine basiert. Eine Fernbedienung ist im Lieferumfang enthalten.
Sind die Systemvorraussetzungen erfüllt, dann steht dem DVB-S2-Empfang am Rechner nicht mehr viel im Weg. Auch nicht der Preis, denn mit knapp 40 Euro ist die SaTiX-S2 Sky USB von Mystique alles andere als teuer. Bleibt zu hoffen, dass die USB-Box nicht nur auf dem Papier überzeugt – die Fachmagazine hatten das Modell noch nicht auf dem Prüfstand.
06.12.2011





















