Wer sich für den All-in-One PC Wind Top AE2060 von MSI entscheidet, benötigt Maus und Tastatur lediglich im Notfall. Der Grund: Das Display unterstützt die sogenannte Multitouch-Technologie. Die Oberfläche reagiert also auf die Berührung mehrerer Finger.
Anwender können dadurch beispielsweise Objekte aktivieren und bewegen, die Größe von Fenstern anpassen oder per Gestik multimediale Inhalte bedienen. Die Auflösung des 20 Zoll großen Panels wiederum gibt der Hersteller mit 1.600 x 900 Bildpunkten an. Ob die Oberfläche zudem entspiegelt und damit für den Bussines-Alltag geeignet ist, verrät MSI dagegen leider nicht. An Schnittstellen finden sich ein Kartenleser, ein HDMI-Ausgang und sechs USB-Buchsen. Praktisch dabei: Zwei der USB-Ports unterstützen den modernen 3.0-Standard. Flotte Datentransfers sind also möglich. Leider hat der Hersteller dafür auf einen VGA-Eingang zum Anschluss eines Notebooks verzichtet.
Was die Performance betrifft, so darf man keine Wunderdinge erwarten. Konkret setzt MSI auf einen Intel Celeron 3400, der über zwei Kerne verfügt und mit 2,6 GHz taktet. Für Office, Internet und die Wiedergabe von Medien reicht das aus, heftige Jobs wie die Konvertierung von Videos dürften jedoch etwas Zeit benötigen. Noch schwächer ist die verbaute GMA 4500. Sie steckt direkt im Prozessor (Onboard) und ist vor allem für Spiele nicht geeignet. Eine 500 GByte große Festplatte und zwei GByte RAM runden die Hardware schließlich ab, wobei sich der Arbeitsspeicher immerhin auf bis zu acht GByte erweitern lässt.
Unterm Strich macht der in Weiß angebotene MSI Wind Top AE2060 mit seinem ordentlichen Display durchaus neugierig. Allerdings ist die verbaute Hardware etwas enttäuschend, schließlich gibt es zu ähnlichen Konditionen bereits All-in-One PCs mit schnellerer CPU. Wer sich trotzdem für den Rechner interessiert, findet ihn derzeit bei Amazon für knapp 650 EUR.
06.02.2012

























