Wer sich für den Wind Top AE1920 von MSI entscheidet, muss zwei Schwachpunkte in Kauf nehmen. Zum einen ist der verbaute Intel-Prozessor nur negrenzt leistungsfähig. Und zum anderen löst das Panel lediglich mit 1.366 x 768 Bildpunkten auf.
Zweifellos ein schwacher Wert, vor allem für ein Panel dieser Größe (18,5 Zoll). Hinzu kommt, dass der Bildschirm lediglich als Singletouch-Modell ausgewiesen ist. Die Oberfläche reagiert also nur auf die Berührung eines einzelnen Fingers. Was die Schnittstellen angeht, so hat MSI ebenfalls ordentlich gespart. Zum Beispiel unterstützt keiner der insgesamt vier USB-Ports den modernen 3.0-Standard, über den sich flotte Datentransfers realisieren ließen. Darüber hinaus gibt es weder eine analoge VGA- noch eine digitale HDMI-Buchse. Anwender haben folglich keine Möglichkeit, etwa ein Notebook anzuschließen. Stattdessen steht zur Anbindung externer Medienquellen lediglich ein Kartenleser bereit.
Auf technischer Ebene steht ein Intel Atom D525. Er verfügt über zwei Kerne, arbeitet mit einer Taktung von 1,8 GHz und eignet sich im Grunde nur für simple Jobs. So können Verbraucher ohne Probleme durchs Internet surfen, Office-Dokumente erstellen oder Musik wiedergeben. Anspruchsvollere Tools erfordern hingegen ziemlich viel Zeit, etwa die Konvertierung von CDs oder Videos. Die Grafikverarbeitung übernimmt eine GMA 3150. Sie steckt direkt im Prozessor (Onboard) und ist ebenfalls kaum leistungsfähig. Erfahrungsgemäß laufen selbst HD Videos nicht wirklich flüssig. Ein etwas knapp bestückter Arbeitsspeicher (2 GByte) und eine 320 GByte große Festplatte runden die Hardware schließlich ab.
Bei Amazon findet man den MSI Wind Top AE1920 derzeit für knapp 500 EUR. Angesichts der nicht mehr zeitgemäßen Ausstattung ist das eindeutig zu viel. Wer etwas Zeit mitbringt, kann hier zu ähnlichen Konditionen nach besseren Alternativen suchen.
17.02.2012
























