Mit dem Motorola VC6096 hat das US-amerikanische Unternehmen ein neues Smartphone vorgestellt, dass sich gezielt an Firmen mit einem größeren Fahrzeugbestand richtet. Denn das zum Festeinbau in die Fahrzeuge bestimmte Smartphone soll helfen, die Fahrer und Aufträge besser zu koodinieren, den beständigen Kontakt zwischen allen Teilen des Unternehmens zu sichern und auch den Kundendienst zu vereinfachen.
Dazu bringt der Ultra Mobile Personal Computer (UMPC) einen 624-MHz-Prozessor und Windows Mobile 6.1 sowie 128 Megabyte SDRAM und 256 Megabyte Flashspeicher mit. Über einen SD-Kartenslot kann der Speicher um bis zu 2 Gigabyte erweitert werden. Der VGA-Touchscreen misst immerhin 6,5 Zoll in der Bilddiagonale, die Bedienung erfolgt alternativ über die großzügig angelegte QWERTZ-Tastatur auf der Front des Gerätes. Zusätzlich zeigt sich das VC6096 sehr kontaktfreudig. Neben GPRS, EDGE und UMTS sind auch HSDPA und WLAN mit von der Partie. Und damit der Fahrer stets weiß, wohin er soll, ist auch GPS im VC6096 vorhanden.
Das Ganze verbirgt sich in einem Gehäuse von beeindruckenden Ausmaßen (rund 24 Zentimeter breit und hoch, 5 Zentimeter tief) und wiegt schlappe 2,2 Kilogramm. Das ist natürlich auch ein wenig dem robusten Bautypus geschuldet – für den privaten PKW dürfte dieser UMPC kaum gedacht sein. Allerdings verwundert es ein wenig, dass das Motorola VC6096 im Vergleich zu aktuellen Netbooks derart schwach abschneidet. Touchscreen und Telefoniefunktion schön und gut, aber in das gewaltige Gehäuse hätte doch sicherlich etwas mehr Power gepasst, oder?
09.10.2008























