Motorola RAZR (2011) Test

(Handy)
Motorola RAZR (2011)

sehr gut (1,4) 14 Tests 02/2012

56 Meinungen
(gut)
Produktdaten:
  • Funktionen / Typ: Touchscreen, …
  • Kamera: 8 MP
  • Datentransfer: HSUPA, WLAN, HSDPA, …
  • Standby-Zeit: 320 h
  • Arbeitsspeicher: 1024 MB
  • Prozessor-Kerne: 2 … mehr Infos

connect
Heft 2/2012
Einzeltest
„gut“ (415 von 500 Punkten)

„... Wer das Razr einmal in der Hand hatte, behält es in Erinnerung. Es ist dünn, aber dennoch robust, sein Materialmix einzigartig, die Verarbeitung top, Design und User Interface stechen aus der Masse hervor. Prädestiniert ist das Gerät für mobiles Surfen, auch ist es mit Ausnahme der Kamera ein echtes Multimedia-Talent. Den Kultstatus des Original-Razr dürfte es dennoch nicht erreichen - dazu ist die Konkurrenz einfach zu stark.“

Computer Bild
Heft 1/2012
Einzeltest
„gut“ (1,83)

Preis/Leistung: „noch preiswert“

„Das Motorola Razr ist schick, und sein einfaches Bedienkonzept verdient Lob – ebenso wie das dünne und robuste Gehäuse. Damit landet das neue Razr in der Spitzengruppe der COMPUTERBILD-Bestliste. Wäre das Gerät etwas schmaler, würde es wie seine Razr-Vorgänger als Handschmeichler durchgehen. So liegt es leider ziemlich sperrig in der Hand.“

c't
Heft 26/2011
6 Produkte im Test
ohne Endnote

„Das ultraflache Android-Smartphone ist zu breit für schlanke Hände und schießt verrauschte Fotos, bringt aber viele nützliche Apps mit.“

Android Magazin
Heft 2/2012 (März/April)
Platz 3 von 15

Dieses Heft ist bis zum am Kiosk erhältlich.

„Das extrem dünne Spitzenmodell von Motorola über-zeugt mit sehr guter Performance und einem eigenwilligen Design. Der verbaute S-AMOLED-Bildschirm ist extrem kontrastreich, muss sich aber gegen das Display des Galaxy Nexus geschlagen geben. Das RAZR ist aber ein empfehlenswertes Gerät.“

Android Magazin
Heft 2/2012 (März/April)
2 Produkte im Test

Dieses Heft ist bis zum am Kiosk erhältlich.

Display: 4 von 5 Punkten;
Geschwindigkeit: 5 von 5 Punkten;
Akku: 4 von 5 Punkten;
Verarbeitung: 5 von 5 Punkten;
Ausstattung: 5 von 5 Punkten;
Design / Haptik: 4 von 5 Punkten.

Android User
Heft 2/2012
Einzeltest
4,7 von 5 Punkten

„Wäre da nicht das Display als zweischneidiges Schwert, könnten wir eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für das Razr aussprechen. Im Gegensatz zu früheren Motorola-Androiden gibt es an der grafischen Oberfläche nichts auszusetzen, das System arbeitet absolut flüssig, die Zusätze von Motorola sind durchs Band praktisch und gut gemacht. Schauen Sie sich das Razr an - wenn es Ihnen gefällt, kaufen Sie es!“

SFT-Magazin
Heft 1/2012
Platz 1 von 3
„sehr gut“ (1,3)

„Testsieger“

„Plus: Sehr schnell in allen Bereichen; Robustes, ultradünnes Kevlar-Gehäuse; Viele vorinstallierte Anwendungen.
Minus: Fotos rauschen und sind unscharf.“

Telecom Handel
Heft 1/2012
Einzeltest
„gut“ (84 von 100 Punkten)

Preis/Leistung: 12 von 15 Punkten

„Ein würdevoller Träger des Namens Razr: Das Smartphone ist zwar optisch weniger revolutionär als sein Urahn, hebt sich aber trotzdem wohltuend von der Masse der Android-Konkurrenten ab. Auch die Technik stimmt, vor allem die Kamera macht sehr gute Bilder - schade sind nur die Software-Bugs.“

Hardwareluxx.de
12/2011
Einzeltest
ohne Endnote

„... Das Gerät gehört hardwaretechnisch zur Spitzenklasse, kann aber bei einigen Punkten nur bedingt überzeugen. So ist zwar eine hochauflösende Kamera verbaut, diese macht aber nur recht durchschnittliche Fotos. Ebenso könnte die Breite des Telefons viele Käufer abschrecken und auch der nicht entnehmbare Akku ist ein Argument gegen das Razr. ... Dafür kann man mit sehr guter Performance, einem microSD-Slot und guter Verarbeitung glänzen. Das Razr fühlt sich hochwertig an und kann in Alltagssituationen überzeugen. ...“

Android User
Heft 1/2012
Platz 1 von 4
5 von 5 Sternen

„Das neue Motorola-Handy gehört ... klar zu den aktuell besten Smartphones auf dem Markt. Mit seinem 4,3-Zoll-Display mit 540x960 Pixeln verfügt es zwar über kein HD-Display, aber dafür sind die vorhandenen Pixel echt und nicht per Pentile-Matrix geschummelt. Mit einer Dicke von nur 7,1 mm (an der dünnsten Stelle) darf sich das Motorola Razr zu Recht dünnstes Android-Smartphone nennen, und das Design mit der leicht dickeren Kamera gehört auch zu den aktuell besten auf dem Markt. ...“

trenddokument
Heft 1/2012
2 Produkte im Test
ohne Endnote

„... Extrem flach, extrem edel verarbeitet, könnte man das Gingerbread-Phone mit Android 2.3.5 ... an Stelle des frisch auf den Markt gekommenen Android 4.0 Icecream Sandwich fast zum Rasieren nutzen. Schon an seinem Zubehör sieht man, dass das DROID RAZR eher zum Arbeiten gedacht ist: Wie beim ATRIX wird auch hier das Lapdock 100 verfügbar sein, das das schnelle Smartphone in ein leistungsfähiges Netbook verwandelt.“

CNET.de
11/2011
Einzeltest
„exzellent“ (8,8 von 10 Punkten)

„Wer auf ein flaches Smartphone mit hübschem User-Interface und flotter Software steht, ist hier genau richtig. Überhaupt ist das Razr ein echter Tipp - vorausgesetzt, man kann mit der mäßigen Foto-Leistung der Kamera und den etwas großen Abmessungen leben.“

Telecom Handel
Heft 22/2011
13 Produkte im Test
ohne Endnote

„Plus: Hochwertige Hülle; Rasanter Prozessor.
Minus: Noch kein Android 4.0; Kamera-Buckel auf der Rückseite.“

connect
Heft 12/2011
Einzeltest
Praxistest-Urteil: 5 von 5 Sternen

„... Mit dem RAZR erfindet Motorola das Smartphone zwar nicht neu, durchbricht aber das langweilige Kunststoff-Einerlei und verpackt seine Toptechnik in ein attraktives Gehäuse.“

Meinungen (56)

Einschätzung unserer Autoren

Motorola RAZR (2011)
Flach und bärenstark – aber leider ohne LTE

Der US-amerikanische Handy-Hersteller Motorola hat Ende 2011 sein hervorragend bewertetes Designer-Smartphone DROID RAZR auch nach Europa gebracht. Hier wird es nun schlicht als Motorola RAZR verkauft, wie schon jenes Modell, mit dem der kometenhafte Aufstieg Motorolas einst begann. Ganz wie das US-Vorbild zeichnet sich das Motorola RAZR durch seine enorm flache Bauweise von nur 7,1 Millimetern und die hervorragende und bärenstarke Ausstattung aus. Nur eines fehlt: LTE.

Denn die in Deutschland verkaufte Version verzichtet wieder einmal auf LTE, so wie es leider von vielen Herstellern gehandhabt wird. Es ist zwar richtig, dass in den Vereinigten Staaten LTE einen erheblich größeren Stellenwert einnimmt, doch auch hierzulande sind die Netze mittlerweile teils nicht nur für Notebooks mit USB-Sticks sondern auch für Handys freigegeben. Und auch wer noch keinen Zugriff auf LTE hat, hätte sicherlich nichts gegen ein zukunftsfähiges Endgerät. Weniger Leistung für das gleiche Geld: Das stößt bereits bei so manchem Nutzer sauer auf.

Ansonsten jedoch unterscheiden sich die beiden Versionen nicht. Auch das Motorola RAZR arbeitet mit einem 1,2 GHz starken Dual-Core-Prozessor, der durch 1 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt wird, und Eingaben erfolgen über den 4,3 Zoll großen Super-AMOLED-Touchscreen mit qHD-Auflösung (540 x 960 Pixel). Er wird durch eine Oberfläche aus kratzfestem Gorilla-Glas geschützt. Auch das elegante Metallgehäuse wird zusätzlich geschützt – durch eingearbeitetes Kevlar. Das RAZR gilt daher als besonders robust.

Datenübertragungen erfolgen beim RAZR über EDGE und HSPA+, alternativ steht WLAN nach 802.11 b/g/n zur Verfügung. Auf LTE muss wie erwähnt leider verzichtet werden – damit wären dreimal so hohe Datentransferraten möglich gewesen. Immerhin ist die Hotspot-Fähigkeit erhalten geblieben: Der Nutzer kann mit dem RAZR also bis zu acht andere WLAN-Gerät ins Internet bringen. Weitere wichtige Ausstattungsmerkmale sind eine 8-Megapixel-Kamera mit HD-Videofähigkeit bis 1.080p und ein üppiger Akku mit 1.780 mAh Nennladung. Der soll für nicht weniger als 12,5 Stunden Sprechzeit sorgen. Der Nutzer soll zudem die Laufzeit über spezielle Einstellungen im Energiemanagement noch einmal verbessern können.

Der Verzicht auf LTE ist und bleibt ein böser Fauxpas des US-Herstellers. Ansonsten jedoch präsentiert sich das Motorola RAZR in einer Güte und Stärke, wie sie das Unternehmen selten gezeigt hat. Wer zugreifen will: Auf Amazon wird das Gerät für 450 Euro gehandelt.