Einschätzung unserer Autoren
Motorola Milestone 2
Mehr Leistung, bessere Tastatur
Als zweites Highlight des Motorola Milestone 2 darf sicherlich sein neuer Prozessor gelten. Im Inneren dieser DROID-Version arbeitet ein OMAP3630-Prozessor von Texas Instruments, der mit 1 GHz taktet und dank 45-Nanometerverfahren auch noch Strom spart. Ergänzt wird dies um eine separate GPU und 512 Megabyte Arbeitsspeicher. Das erste Milestone musste dagegen mit 550 MHz und 256 Megabyte RAM auskommen, was sich oft in etwas verzögerten Reaktionen bemerkbar machte.
Auch der nutzbare Speicher des Handys wurde vergrößert. Das Motorola Milestone 2 besitzt nun 8 Gigabyte Speicherplatz, der wie gewohnt per microSD-Speicherkarte um weitere 32 Gigabyte ergänzt werden kann. Die weitere Ausstattung dagegen ist im Wesentlichen vom Vorgänger her bekannt: Sie umfasst ein 3,7 Zoll großes Display, HSPA, WLAN, GPS, Bluetooth und eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus, Gesichtsfelderkennung und Panorama-Modus. Ergänzt wird dies um einen 3,5mm-Klinkenanschluss sowie DLNA für die drahtlose Übertragung von Bildern und Musik an entsprechend ausgestattete Geräte.
Spannend ist die Nachricht, dass zumindest das DROID 2 auch als WLAN-Hotspot für andere mobile Geräte verwendet werden kann. Es spricht daher nichts dagegen, warum nicht auch das Milestone 2 diese praktische Funktionalität bieten sollte. Lange wird man auf die Antwort nicht mehr warten müssen: In den USA ist das DROID 2 bereits im Verkauf, in Europa soll das Mobiltelefon als Milestone 2 im vierten Quartal 2010 verkauft werden. Als Preis sind rund 450 Euro im Gespräch. Zum Vergleich: Der Vorgänger wird derzeit für rund 380 Euro (Amazon) angeboten.












