Das Motorola DROID (in Deutschland als Milestone verkauft) ist eine einzige Erfolgsgeschichte. Obwohl das Android-Smartphone mit der Ausziehtastatur in der ersten Version an einem zu schwachen Prozessor und in der zweiten Version an einem zu kurzatmigen Akku litt, ist Motorola mit seinen Droiden auf die Erfolgsspur zurückgekehrt. Daher verwundert es wenig, dass mit dem Motorola DROID 3 nun ein Nachfolger auf der Matte steht. Dieser soll das Akkuproblem beheben und erheblich mehr Komfort bringen.
Das Gerät wurde erstmals im März 2011 gesichtet und befindet sich nun offenbar kurz vor seiner Veröffentlichung. Dies berichten übereinstimmend mehrere Blogs mit Insiderkontakten bei dem amerikanischen Hersteller. Und wie so oft sind so kurz vor dem Marktstart bereits detaillierte Informationen über das neue Handy verfügbar – inklusive Benchmark-Ergebnissen, in denen das Android-Handy im Vergleich zur aktuellen Konkurrenz sehr gut abschneidet.
Zu den wichtigsten Neuerungen gehört sicherlich der Sprung auf die neueste Prozessortechnologie. Statt einem 1 GHz schnellen Single-Core-Prozessor OMAP3630 von Texas Instruments kommt nun der Dual-Core-Prozessor OMAP4430 vom gleichen Hersteller zum Einsatz. Dies sollte für einen Leistungszuwachs um 40 bis 50 Prozent sorgen. Hinzu kommen eine spezielle GPU und 512 Megabyte Arbeitsspeicher. Doch auch wenn der Leistungszuwachs eine wichtige Neuerung darstellt, am auffälligsten dürfte auf den ersten Blick das neue Display sein.
Dieses ist mit 4 Zoll Bilddiagonale noch größer als beim Vorgänger und bietet die sagenhafte qHD-Auflösung von 540 x 960 Pixeln. Damit beschreitet das neue DROID 3 den gleichen Weg wie das Motorola Atrix. Die Pixeldichte liegt somit bei 275 dpi – eine außergewöhnliche Bildqualität sollte damit garantiert sein. Weiteres Highlight des Smartphones wird eine 8-Megapixel-Kamera sein, die sogar Full-HD-Videoaufnahmen beherrscht. Nicht zuletzt dürfte der 1.500 mAh starke Akku erfreuen, mit dem die Kurzatmigkeit des Vorgängers kein Thema mehr sein sollte.
Noch unbekannt ist dagegen, welche Benutzeroberfläche Motorola verwenden wird. Es soll sich dabei aber um die hauseigene Motoblur-Oberfläche handeln, die nicht bei allen Nutzern unbedingt beliebt ist, da sie als sehr überladen und langsam gilt. Es wird spannend zu sehen sein, ob hier bei einer neuen Version Fortschritte erzielt wurden. Zumindest die Technik des Motorola DROID 3 dürfte jedoch über alle Zweifel erhaben sein.
16.06.2011




























