Motorola DEXT Test

(Android Handy)
CLIQ

gut (1,8) 4 Tests 08/2011

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Produktdaten:
  • Funktionen / Typ: GPS, Touchscreen, …
  • Kamera: 5 MP
  • Datentransfer: WLAN, HSDPA, UMTS, …
  • Standby-Zeit: 325 h
  • Gewicht: 163 g
  • Prozessorleistung: 1420 … mehr Infos

Nachfolgeprodukt:

connect
Heft Smartphones (2/2011)
48 Produkte im Test
4 von 5 Punkten

„Das Dext kommt mit einer Schreibmaschinen-Tastatur, die aber deutlich kleiner ausfällt als bei den Motorola-Kollegen.“

connect
Heft 5/2010
Platz 4 von 12
Praxistest-Urteil: 4 von 5 Sternen

„... Das Dext arbeitet mit der alten Android-Version 1.5, reagiert im Test flüssig auf Eingaben und offenbart eine gute Ausstattung. So sind neben einer 5-Megapixel-Kamera auch HSDPA, WLAN, GPS und ein erweiterbarer Speicher an Bord. Am besten gefällt uns, dass auch das Dext den Push-Dienst Motoblur unterstützt: Widgets zeigen direkt auf dem Display, was es an neuen Nachrichten und Statusupdates aus den sozialen Netzwerken gibt.“

connect
Heft 4/2010
Platz 8 von 37
Praxistest-Urteil: 4 von 5 Sternen

„Pro: gut bedienbare Qwertz-Tastatur; HSDPA; WLAN, Bluetooth; GPS-Empfänger; Steckplatz für MicroSD-Karten; USB-Anschluss; gelungene Integration von sozialen Netzwerken; 5-MP-Kamera mit Autofokus; 3,5-mm-Klinkenbuchse für Headsets.
Contra: Schiebemechanismus hat etwas Spiel.“

CNET.de
10/2009
Einzeltest
„exzellent“ (8 von 10 Punkten)

„Was uns gefällt: hervorragende QWERTZ-Tastatur; empfindliches Touchscreen-Display; Motoblur-Oberfläche verbindet Kontaktliste und Nachrichten; Online-Backup und Datenlöschung aus der Ferne; 3,5-mm-Klinkenbuchse
unterstützt Android Marketplace.
Was uns nicht gefällt: sieht nicht sonderlich attraktiv aus; fragwürdige Verarbeitungsqualität; Social-Network-Widgets sind manchmal unzuverlässig; Sprachqualität ist mäßig; keine Multitouch-Unterstützung; User-Interface wirkt an manchen Stellen nicht fertig.“

Benachrichtigung bei neuem Test

Einschätzung unserer Autoren

Motorola CLIQ
Bietet effektiven Schutz vor Datendiebstahl

Das neue Android-Smartphone Motorola DEXT schreibt das Thema Datensicherheit groß und verfügt daher über eine Schutzfunktion, die Datendiebstahl bei verlorenen und gestohlenen Geräten einen Riegel vorschieben soll. So soll es dank der MOTOBLUR-Oberfläche möglich sein, alle Kontakte, Log-In-Informationen, individuellen Einstellungen des Startbildschirms, E-Mails und sogar Nachrichten der Sozialen Netzwerke auf einem Sicherheitsserver zu hinterlegen. Zudem könne das verloren gegangene Mobiltelefon stets durch das integrierte GPS-Modul geortet und auf einem speziellen Online-Portal angezeigt werden. Sollte es dennoch nicht wiederbeschaffbar sein, könnten alle Daten auf dem Handy per Knopfdruck aus der Ferne gelöscht werden.

Anschließend müsste man sich zwar ein neues Motorola DEXT besorgen, doch immerhin wären die Daten auf diese Weise nicht in falscher Hand. Motorola verspricht zudem, dass die auf dem Sicherheitsserver hinterlegten Kopien mit Eingabe von Account-Username und -Passwort in kürzester Zeit wieder auf dem neuen Gerät seien. Diese Funktionalität sehen wir doch gerne bei allen künftigen Motorola-Smartphones!

Motorola CLIQ
Kontakte, die sich automatisch aktualisieren

Wie sehr viele Messaging-Handys der Vergangenheit ist auch das Motorola DEXT in seinen Funktionen stark auf die Nutzung sozialer Netzwerke ausgerichtet. Das US-Unternehmen hat dafür sogar eigenes eine spezielle Nutzeroberfläche namens MOTOBLUR konzipiert, unter der das eigentliche Android-Betriebssystem versteckt wird. Das Interface ähnelt insofern der Sense-Oberfläche von HTC und soll Informationen aus verschieden Quellen wie Facebook, MySpace, Twitter oder Gmail ineinanderführen.

Der Nutzer erhält die aufbereiteten Daten dann in Form von Widgets auf dem Startbildschirm präsentiert und bleibt so stets aktuell darüber informiert, was in seinen Postfächern oder bei seinen Kontakten vor sich geht. Der Status von Kontakten wird automatisch mit den Angaben in sozialen Netzwerken abgeglichen, so dass die MOTOBLUR-Oberfläche stets die aktuellsten Informationen bereithält. Wer zum Beispiel einen seiner Freunde anrufen will, erhält den aktuellen Facebook-Status desselben eingeblendet. Auch das angezeigte Bild wird automatisch diesem Account entnommen.

Und nicht nur das: Das Motorola DEXT merkt sich auch im Detail alle vergangenen Kommunikationsaktivitäten. Auf diese Weise kann der Nutzer genau verfolgen, wann er was mit seinem Kumpel ausgetauscht hat – und wann jener zuletzt etwas über seinen Social-Network-Account publiziert hat. Wer also jederzeit auf dem aktuellsten Stand bleiben will, was seine Kontakte gerade so treiben, der sollte sich das Motorola DEXT einmal näher ansehen.

Motorola CLIQ
Schweres Android-Smartphone mit Volltastatur

Mit dem Motorola DEXT hat das US-amerikanische Unternehmen wahrlich ein Schwergewicht hervorgebracht. Das Smartphone wiegt satte 163 Gramm und misst stattliche 16 Millimeter in der Gehäusedicke. Dafür erhält der Kunde aber auch eine entsprechende Gegenleistung: Das erste offiziell vorgestellte Android-Smartphone von Motorola kann mit einem wertigen Metallrahmen, einer soliden Ausstattung und einem großzügigen Akku aufwarten. Dieser besitzt eine Nennladung von immerhin 1.420 mAh, was bei normaler Nutzung für mehrere Tage Dauerbetrieb ausreichen sollte. Darüber hinaus besitzt das Motorola DEXT eine seitlich ausziehbare QWERTZ-Tastatur für die zügige Eingabe umfangreicher Texte.

Das Motorola DEXT ist sicherlich kein HighEnd-Gerät, für den Durchschnittsnutzer sollte es aber alles vorweisen können, was dieser benötigt, um mit dem Handy glücklich zu sein. So verfügt das DEXT über den Datenbeschleuniger HSDPA ebenso wie über ein WLAN-Modul und einen GPS-Empfänger. Die Kamera knippst Fotos mit 5 Megapixeln und eine 3,5mm-Klinkenbuchse erlaubt den Anschluss hochwertiger Kopfhörer. Schade ist nur, dass bei der Kamera auf ein Blitzlicht verzichtet wurde.

Das neue Android-Smartphone soll als Motorola CLIQ in den USA und als Motorola DEXT im Rest der Welt ab dem vierten Quartal 2009 verkauft werden. Als Erstverkaufsländer wurden neben den USA noch Großbritannien, Frankreich und Spanien genannt. Ob auch Deutschland dabei sein wird, werden wir wohl erst dann erfahren – ebenso wie den Preis.