Dockingstationen mit einer externen Festplatte wie die mDock sind nicht neu. Doch das von mLogic soeben vorgestellte All-in-One-Produkt gehört zu den wenigen Exemplaren, die speziell für die MacBook-Notebooks von Apple gedacht sind. Die Kombination bietet Datensicherungsfunktionen und Handlingkomfort auf dem Schreibtisch in einem Aufwasch.
Die Idee sowie auch Umsetzung, die mLogic präsentiert, ist so simpel wie effektiv. Die Festplatte wird einfach an den USB-Slot eines MacBook angedockt. Und weil sie dadurch mit ihrem Gehäuse weitere Anschlüsse verdeckt, sind quasi als Ersatz an der Vorderseite eine USB-Schnittstelle, ein Kopfhörereingang sowie eine 10-Watt-USB-Buchse zum Laden von Peripheriegeräten angebracht. Die Rückseite wiederum macht die eigentlichen Qualitäten des Geräts als Dockingstation aus. Hier findet der User Schnittstellen für Firewire, LAN, Mini-DisplayPort sowie noch einmal zwei USB-Slots sowie ein Audio-Eingang und -Ausgang.
Die Festplatte wiederum, wahlweise mit 500 GB oder 1 TB lieferbar, steht unter anderem für die Datensicherung zur Verfügung. Sobald die Festplatten-Dockingstation-Kombi nämlich an das Notebook angeschlossen wird, wird mittels Time Machine ein Backup durchgeführt. Das Gerät selbst soll, wie jede andere Dockingstation, auf dem Schreibtisch verweilen, sodass sämtliche Peripherie-Geräte wie Monitor, Maus, Tastatur, Netzwerk & Co, mit einem Handgriff mit dem Laptop verbunden sind.
Die Festplatten-Dockingstation selbst wiederum passt sich optisch dem Alu-Gehäusen der seit 2008 im Handel erhältlichen Unibody-MacBook-Notebooks an und wirkt entsprechend stylish. Wie (fast) alle speziell für Apple-Geräte entwickelten Produkte erfordert sie allerdings einen ziemlich statten Investitionsaufwand. In der 500-GB-Version soll sie auf 219 Dollar, in der 1-TB-Version auf 299 Dollar kommen. Sollte mLogic das Gerät auch hierzulande auf den Markt bringen, wovon auszugehen ist, muss daher mit ähnlich hohen Anschaffungskosten gerechnet werden – bei der dürftigen Auswahl an Dockingstationen für Mac-Laptops bleibt Interessierten aber kaum eine andere Wahl.
13.09.2011
























