Mio Knight Rider GPS

  • Auto
  • 4,3"

ohne Endnote

Aktuell gibt es nicht genug Tests oder Meinungen für eine Note.

Unser Fazit

Preis für das kul­tige Navi­ga­ti­ons­sys­tem steht fest

Das mit einem enormen Medien-Hype angekündigte und viel besprochene Navigationssystem Mio Knight Rider ist zumindest in den Staaten nun auch vorbestellbar. Auf der amerikanischen amazon-Seite wird es für 270 Dollar, bei Sear für 290 Dollar angekündigt. Das bedeutet für uns: Sollte das Navigationssystem auch in Deutschland auf den Markt kommen – wovon fest auszugehen ist -, wird es sich preislich im Bereich zwischen 250 und 300 Euro einordnen.

Sollte dies so sein, so ist der Preis etwas zu hoch gegriffen. Zumindest die technische Ausrüstung des Navigationssystems berechtigt nicht zur Einordnung in die Mittelklasse, denn mit Komfortfeatures ist das Knight Rider eher spartanisch ausgerüstet: Kein Bluetooth, kein TMC, kein FM-Transmitter, kein Reality View – beziehungsweise kein Wort davon, weder auf der Knigth-Rider-Miniwebsite noch bei den Anbietern. Den Preis dürfen wir also allein für das nostalgische Design und die – zugegeben – originelle Idee von Mio bezahlen. Aber vielleicht werden wir ja demnächst eines Besseren belehrt.

von Wolfgang

Das erste rich­tig „coole“ Navi?

Navigationssystem sind vernünftige und nützliche Helfer im Straßenverkehr – aber so richtig „cool“ sind sie nicht. Noch nicht, muss man jetzt sagen, denn der Navi-Hersteller Mio unternimmt gerade den Versuch, mit dem Knight Rider GPS diesen misslichen Umstand zu ändern. Der Witz des Navis zündet natürlich nur dann, wenn man um den Kult-Status von David Hasselhoff in der Rolle des Michael Knight Bescheid weiß beziehungsweise um den eigentlichen Star der TV-Serie aus den 1990er-Jahren: K.I.T.T., der mit einer künstlichen Intelligenz ausgestattete und sprachbegabte Pontiac Trans Am. Die Ausgabe der Navigationshinweise des Mio's Knight Rider GPS erfolgen mit der Stimme von K.I.T.T. - optisch unterstützt von zwei am Rand angebracht und im Tonfall blickenden roten LED-Lämpchen.

Selbstverständlich ließe sich über das Knight Rider GPS trefflich streiten. Wenn man sich allerdings anschaut, aus welchem Repertoire die Anbieter alternativer Navi-Stimmen so gewöhnlich schöpfen, dann gehört diejenige von K.I.T.T. noch zu den leuchtenden Sternen am Firmament. Schon schwerer lässt es sich leugnen, dass Mio mit dem Knight Rider ein ordentlich Coup gelungen ist. Nicht nur, dass hunderte von „Knight Rider-“ Fanseiten im Internet auf das Navi aufmerksam geworden sind. Es spricht sich vor allem bei jüngeren, medienversierten Fahrern herum. So mag das Produkt selbst vielleicht nicht so ganz geglückt sein. Aber eine „coole“ Idee steckt schon dahinter.

von Wolfgang

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