Beim Taschenbeamer Microvision Showwx setzt der Hersteller auf Laser-Licht und verspricht besonders klare Ergebnisse. Offenbar zurecht, denn bei einer Online-Abstimmung zur CES 2010 konnte sich der Mini-Projektor den Publikumspreis „Last Gadget Standing“ sichern.
Macrovision kombiniert das Laserlicht mit einem elektromechanischen Spiegelsystem. Das Spiegelsystem sorgt dafür, dass die projizierten Bilder immer im Fokus bleiben. Nach Aussage des Herstellers funktioniert das sogar auf gekrümmten Oberflächen. Der Showwx löst in 848 x 480 Pixeln auf (WVGA) und wirft die Bilder im 16:9 Format an die Wand. Die Lichtleistung liegt bei 10 ANSI-Lumen, das Kontrastverhältnis bei 5000:1. Mit dem Taschenbeamer kann man auf eine Entfernung von 15 Zentimetern bis hin zu 250 Zentimetern projizieren, beim maximalen Abstand zur Wand hat die Projektion eine Diagonale von 250 Zentimetern. Der Beamer empfiehlt sich dank mitgeliefertem Kabel und kompakter Maße (sechs Zentimeter breit, 11,8 Zentimeter lang, 1,4 Zentimeter hoch) vor allem für das Zusammenspiel mit iPhone oder iPod. DVD-Player oder ähnliche Abspielgeräte werden über den Composite-Video-Adapter angeschlossen. Über einen optional erhältlichen VGA-Adapter bezieht der Showwx die Signale sogar von einem Netbook oder einem Laptop. Der Akku wird über den USB-Anschluss und einen mitgelieferten Steckdosenadapter aufgeladen und soll bis zu zwei Stunden lang durchhalten.
Zwar ist der Microvision Showwx mit seinen zehn ANSI-Lumen nicht heller als vergleichbare LED-Beamer, dafür ist die Auflösung mit 848 x 480 Pixeln recht ordentlich. Punkten kann das Gerät offenbar auch bei der Farbwiedergabe und mit Blick auf den Fokus, während die Akkulaufzeit von knapp zwei Stunden nicht wirklich üppig ist. Wann und zu welchem Preis der Taschenbeamer auf den deutschen Markt kommen soll, ist zur Zeit noch unklar.
13.01.2010

