Einschätzung unserer Autoren
Microvision Showwx+
50 Prozent mehr Leuchtkraft
In den USA ist der „bessere“ Showwx bereits erhältlich. Wer seine Bilder mit 15 statt mit zehn ANSI-Lumen projizieren will, muss dort 450 Dollar übrig haben. Das knapp 12 Zentimeter lange, 1,4 Zentimeter flache und sechs Zentimeter breite Gerät löst im WVGA-Format auf, also mit 848 x 480 Pixeln im Seitenverhältnis 16:9. Auch mit Blick auf das Kontrastverhältnis gibt es keine Unterschiede zum Vorgänger, hier nennt Microvision einen Wert von 5000:1. Der Beamer soll klare und farbechte Projektionen mit einer Diagonale von mindestens 15 bis maximal 250 Zentimetern an die Wand werfen können. Die Bilder sollen dank Laser-Technologie immer im Focus sein, laut Hersteller selbst auf gekrümmtem Untergrund. Eine manuelle Fokussierung durch den Nutzer ist demnach überflüssig. Microvision bezeichnet diese Fähigkeit als „infinite focus“. Vom „grenzenlosen Focus“ profitieren diverse Zuspieler: Das Kabel für die Verbindung zum iPhone (inklusive iPhone 4), zum iPad und zum iPod wird gleich mitgeliefert, außerdem ist ein Adapter für Composite-Video-Quellen im Lieferumfang enthalten. Mit dem Composite-Adapter findet der Showwx+ Anschluss zu entsprechend ausgerüsteten Mobiltelefonen, MP3-Playern Digitalkameras, oder mobilen Spielekonsolen. Wer den Mini-Beamer auch am Computer nutzen will, greift zum separat erhältlichen VGA-Dock. Die austauschbare Batterie wird per USB geladen und soll bis zu zwei Stunden lang durchhalten. Ein Audio-Ausgang (3,5 Millimeter) rundet die Anschlussmöglichkeiten ab.
Auch wenn fünf ANSI-Lumen nicht wirklich viel sind – ein bisschen heller als sein Vorgänger sollte der Showwx+ schon sein. Pluspunkte gibt es für das neue, klassisch schwarze Design. Offen bleibt, wann und zu welchem Preis der Taschenbeamer hierzulande in den Handel kommt.

