Microsoft Windows Marketplace for Mobile Test

(Download-Plattform für Handys)
Microsoft Windows Marketplace for Mobile

Befriedigend (3,1) 5 Tests 09/2012
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Produktdaten:
  • Typ: Software-Download für Handys


connect Freestyle
Heft 4/2012
Platz 3 von 3
Trendcheck: 6 von 10 Punkten

„Das Angebot im Windows Marketplace wächst schnell. Zudem funktionieren Windows 8 und WinPhone 8 mit ähnlichen Treibern, sodass Highend-Games mit minimalen Änderungen auf den Smartphones laufen sollen. Mit Musik und Filmhits sieht's auf dem deutschen Marktplatz noch trübe aus.“

 
connect
Heft Smartphones-Spezial (2/2011)
Platz 3 von 7
3 von 5 Sternen

„Layout und Bedienkonzept sind stark an die Optik von Windows Phone 7 angelehnt, der Aufbau folgt mit Kategoriefiltern, Direktsuche und Empfehlungen dem Muster aller anderen Webshops. Viele kleinere Anwendungen gibt’s gratis, dafür kosten aufwendigere Spiele mit Xbox-Anbindung gleich mehrere Euro. ...“

 
test (Stiftung Warentest)
Heft 8/2011
Platz 1 von 10
„befriedigend“ (3,2)

„Testsieger“

„Der Testsieger ist relativ komfortabel und technisch problemlos zu nutzen. Der Windows Phone Marketplace stellt den Nutzern vergleichsweise viele Testversionen vor dem Kauf bereit. Hat nach eigenen Angaben mehr als 18000 Apps im Angebot, davon etwas mehr als die Hälfte kostenpflichtig. Kein ordnungsgemäßes Impressum. Bezahlung nur über Kreditkarte möglich.“

 
SFT-Magazin
Heft 1/2010
Einzeltest
ohne Endnote

„Plus: Alle installierten Anwendungen stehen z. B. nach einem Handywechsel zur Installation bereit; Sinnvolle Kategorisierung und Einsortierung der Apps.
Minus: Nur sehr wenige Anwendungen; Hohes Preisniveau; Nur für Windows-Mobile-6.5-Handys verfügbar.“

 
connect
Heft 5/2011
Platz 3 von 7
3 von 5 Sternen

„... Insgesamt liegt der Anteil kostenpflichtiger Apps im Marketplace bei circa 70 Prozent – hier zeigt sich eine andere Herangehensweise als etwa beim Google Android Market, der deutlich mehr kostenlose Apps anbietet. Praktisch: Sämtliche Bezahl-Apps lassen sich vor dem Kauf zum Nulltarif testen, Voraussetzung ist eine Windows-Live-ID. ...“ Info: Dieses Produkt wurde von connect in Ausgabe Smartphones-Spezial (2/2011) erneut getestet mit gleicher Bewertung.

 
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Einschätzung unserer Autoren

Windows Marketplace for Mobile

Microsoft bessert nach: Marketplace erlaubt UMTS-VoIP

Logo MicrosoftMicrosoft versucht derzeit, sein eigenes Software-Portal für Entwickler wie auch Kunden attraktiver zu gestalten. Dazu gehört unter anderem auch eine Lockerung der bislang recht strengen Nutzungsbedingungen des Windows Marketplace for Mobile. So berichtet unter anderem das Online-Magazin teltarif.de, dass Microsoft in Zukunft auch Internettelefonie-Programme erlauben will, die neben WLAN auch über das Mobilfunknetz nutzbar sind. Damit folgt der Konzern dem Vorbild Apples, das vor Kurzem einen ähnlichen Richtungswechsel hinsichtlich VoIP-Telefonie vollzogen hatte.

Doch auch bei der Bedienbarkeit hat Microsoft nachgebessert: Künftig lassen sich Programme auch auf der im Handy befindlichen Speicherkarte installieren. Bislang musste dazu zwingend der geräteinterne Speicher verwendet werden. Außerdem präsentiert der neue Marketplace auch Links zu weiterführenden Informationen über die Programme und Entwickler, die sich der Kunde gerade ansieht. Spannend dürfte auch die Möglichkeit sein, künftig zusätzlich auf die Angebote des App-Kataloges für andere Länder zugreifen zu können. Die Preise sollen automatisch umgerechnet angezeigt werden.

Der neue Windows Marketplace for Mobile dürfte in der Tat die Bedienerfreundlichkeit und damit die Akzeptanz des Angebotes gerade auch bei Privatkunden deutlich erhöhen. Man darf gespannt sein, was sich Microsoft künftig darüber hinaus noch so einfallen lässt.

Windows Marketplace for Mobile

Doch für ältere Smartphones

Die Entscheidung, Smartphones mit älterem Betriebssystem vom Windows Marketplace for Mobile auszuschließen, war zum Glück noch nicht final. Nun scheint es, als hätten sich die Manager des Software-Riesen noch einmal anders besonnen. Laut AreaMobile kündigte das Unternehmen an, dass auch die Besitzer älterer Smartphones mit den Betriebssystemen Windows Mobile 6.0 und Windows Mobile 6.1 auf den Online-Markt Zugriff haben werden. Ursprünglich sollten nur Nutzer von Windows Mobile 6.5 den Service nutzen können.

Microsoft wird als einer der letzten großen Hardware- und Software-Anbieter mit einem eigenen Software-Download-Portal an den Start gehen. Der Service soll erst Ende 2009 zur Verfügung stehen. Theoretisch gibt es dann für Windows-Mobile-Smartphones rund 20.000 Anwendungen. Alle werden jedoch nicht im Windows Marketplace zu finden sein, denn laut AreaMobile will das Unternehmen sie zuvor ganz genau auf Sicherheit und Kompatibilität prüfen – ganz wie es Apple bei seinem App Store[/tblink] handhabt. Sollte eine Software wider Erwarten dann doch nicht funktionieren, bietet Microsoft eine Geld-Zurück-Garantie, ähnlich Google in seinem [tblink=9648]Android Market.

Dadurch sollen am Anfang aber auch nur etwa 300 Applikationen zur Verfügung stehen. Das ist für den langen Zeitraum seit Ankündigung des Software-Portals allerdings arg wenig. Ob der Shop auf diese Weise Erfolg haben kann? Die Konkurrenz ist schließlich hart – fast jeder große Gerätehersteller versucht, die Nutzer seiner Handys mit einem eigenen Download-Service an sich zu binden. Und nicht wenige bieten dabei auch Software für Windows Mobile an.

Windows Marketplace for Mobile

Nicht für Windows Mobile 6.1

Windows Mobile 6.5 wird erst noch im Laufe des Jahres auf den Markt kommen und dann wohl nur für sehr wenige Nutzer verfügbar sein, die ein neues Smartphones kaufen oder zeitnah ein Firmware-Upgrade erhalten. Umso ärgerlicher dürfte die Nachricht für alle Nutzer von Windows-Mobile-Handys sein, dass der geplante Windows Marketplace for Mobile nicht das derzeit noch aktuelle Betriebssystem Windows Mobile 6.1 unterstützen soll. Die Entscheidung, so das Online-Portal Softpedia, sei zwar noch nicht final, aber sehr wahrscheinlich.

Demnach werde man den Marketplace nach Vorbild von Apples App Store überhaupt nur dann betreten können, wenn das Mobiltelefon Windows Mobile 6.5 als Betriebssystem nutzt. Hierbei soll es dann egal sein, ob es sich um die Standard- oder die Professional-Version handelt. Alle Kunden mit älteren OS-Versionen werden dagegen in die Röhre gucken – zumindest, wenn ihr Provider nicht ein Firmware-Upgrade bereitstellt. Dies dürfte aber nur für Handys mit einem 400-MHz-Prozessor oder besser sowie mindestens 128 Megabyte RAM geschehen.

Schade – der Redmonder Konzern schließt damit zumindest am Anfang die überwiegende Masse der Kunden von der zentralen Software-Plattform aus. Das ist nicht wirklich zu verstehen – wo wäre das Problem, auch Applikationen für ältere WM-Versionen zuzulassen?

Windows Marketplace for Mobile

Microsofts App Store

Apple hat es vorgemacht: Das Geschäft mit dem zentralen Download von Applikationen für Smartphones boomt. Jeder will ein Stück vom Kuchen ab haben und so planen alle großen Software- und Gerätehersteller ähnliche Portale. Auf Microsofts Variante wurde naturgemäß besonders neugierig gewartet, jetzt sind Details bekannt geworden: Die Vermarktungsplattform nach Vorbild des App Store[/tblink] wird Windows Marketplace for Mobile heißen und soll zeitgleich mit dem neuen Betriebssystem [tblink=9687]Windows Mobile 6.5 Ende 2009 verfügbar sein.

Wie das Online-Magazin teltarif.de berichtet, müssen Entwickler zum Einstellen von Applikationen zunächst für 99 US-Dollar einen Zugang erwerben. Dieser gilt für fünf Applikationen sowie ein Jahr Nutzung der Plattform. Jede weitere Software kostet erneut 99 US-Dollar. Da Microsoft laut teltarif.de von einem Einführungspreis spricht, dürften die Kosten im Laufe der Zeit deutlich ansteigen. Um diese Ausgaben wieder hereinzuholen, werden die meisten Entwickler wohl verständlicherweise kostenpflichtige Programme anbieten. Die Bepreisung steht ihnen dabei frei, wobei erneut 30 Prozent des Verkaufspreises wieder in die Taschen des Redmonder Konzerns fließen. Immerhin sind Studenten, die beim DreamSpark-Entwicklerprogramm von Microsoft registriert sind, von den jährlichen Lizenzgebühren ausgenommen.

Allerdings ist Microsoft wirklich spät dran. Windows Mobile steht derzeit auf dem Smartphone-Markt hart unter Druck durch neue Betriebssysteme wie Android oder innovative Mitbewerber wie RIM und Apple. Nicht nur Windows Mobile 6.5 ist etwas spät dran, auch das Software-Portal ist damit eigentlich viel zu spät am Start...