Megasat HD 900 CI Test

(HD-Receiver)
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HD 900CI
Gut 2,0 1 Test 09/2012
9 Meinungen
Produktdaten:
  • Empfangsart: Satellit (DVB-S2)
  • Features: Pay-TV, Display, HDTV
  • Schnittstellen: USB, HDMI, CI
  • Anzahl der CI-Slots: 1
  • Anzahl Smartcard-Reader: 0
  • Abmessungen / B x T x H: 280 x 62 x 233
  • Mehr Daten zum Produkt

Test mit der Durchschnittsnote Gut (2,0)

SATVISION

Ausgabe: Nr. 10 (Oktober 2012) Erschienen: 09/2012
Produkt: Platz 3 von 4 mehr Details

„gut“ (85,6%)
„Energiesparsieger“

„Plus: 2 x USB, Bootzeit, günstigster Receiver im Testfeld.
Minus: PVR-Funktion nur mit zusätzlicher illegaler Software, kein HbbTV,“

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Megasat HD900 CI

Schnellstarter

Wer lange Bootzeiten nervig findet, liegt beim Megasat HD 900 CI richtig: Aus dem normalen Standby ist der Receiver nach nur drei Sekunden hochgefahren. Im Modus Deep-Standby dauert es laut „Satvision“ rund 25 Sekunden.

PVR-Funktion nicht ab Werk
Die kurze Bootzeit schlägt sich in den Stromkosten nieder: Im Deep-Standby begnügt sich der DVB-S2-Empfänger mit 0,9 Watt, im schnelleren Modus nimmt er durchschnittlich 6,9 Watt Leistung auf - nicht viel weniger als im Betrieb (8,9 Watt). Archiviert man das via DVB-S empfangene TV-Programm per USB auf einen externen Speicher, sind es 12,4 Watt. Bei den Umschaltzeiten hat die Settop-Box im Vergleichstest der Zeitschrift „Satvision“ (Heft 10/2012) ebenfalls die Nase vorn: Von SD- zu SD-Sender braucht der Receiver rund 1,5, von SD- zu HD-Sender rund 2,2 und von HD- zu HD-Sender rund 2,4 Sekunden. Leider ist die weiter oben angesprochene Aufnahmefunktion nicht ab Werk verfügbar, hier muss man sich mit einer illegalen Alternativ-Software behelfen. Hat man die Software installiert, landen die manuell gestarteten beziehungsweise im Timer programmierten Aufnahmen als TS-Datei auf dem USB-Speicher.

Schnittstellen und DiSEqC-Standards
Auch Multimedia-Dateien fremden Ursprungs kann man per USB abspielen, wobei laut „Satvision“ nur Standard-Formate unterstützt werden. Zu den beiden USB-Buchsen (eine davon für ein optionales WLAN-Modul / den Zugriff auf FTP-Server und einen Wetterdienst) gesellen sich ein LNB-Eingang, ein passender Ausgang, ein HDMI-Ausgang, ein Composite-Video-Ausgang, eine Scart-Buchse, ein analoger Audio-Ausgang, ein koaxialer Digitalausgang und – Alleinstellungsmerkmal im Testfeld – ein RS232-Anschluss. An der Front, die mit einem numerischen Display aufwartet, hat Megasat einen CI-Slot verbaut. Mit den CI-Plus-Modulen von HD+ und Sky harmoniert der Slot nicht, alternative Module (Alphacrypt und Unicam) wurden im Praxistest problemlos erkannt. Das Gerät unterstützt die DiSEqC-Standards 1.0 sowie 1.2 und USALS. Menü und EPG sind übersichtlich, Bild und Ton überzeugend.

Mit 85,6 Prozentpunkten („gut“) landet der Megasat HD 900 CI im Vergleichstest über vier Single-DVB-S2-Receiver auf dem dritten Platz. Kritisiert wird vor allem die ab Werk fehlende PVR-Funktion, dafür geht das Gerät für kleines Geld über den Ladentisch.

Autor: Jens