Medion beliefert die Einsteigerszene seit Jahren mit brauchbaren Notebooks – allerdings sind die Modelle in aller Regel keine Leichtgewichte. Ein gutes Beispiel dafür: Das Akoya P6635, das laut Datenblatt stattliche 2.800 Gramm auf die Waage bringt.
Gehäuse, Panel und Schnittstellen
Für ein Notebook der 15,6 Zoll-Klasse ist das relativ viel. Zum Vergleich: Andere 15-Zöller haben teilweise 400 bis 500 Gramm weniger auf den Rippen. Ebenfalls nicht ideal: Das Gehäuse ist fast 3,7 Zentimeter dick und mit Hochglanzlack überzogen. Fingerabdrücke sind also mehr oder weniger garantiert. Das Panel wiederum löst nur mit 1.366 x 768 Pixeln auf, dafür ist die Oberfläche entspiegelt. Konsequenz: In heller Umgebung muss man sich nicht über störende Reflexionen ärgern. Abgesehen davon überzeugt auch der Anschlussbereich. Mit an Bord sind etwa WLAN, Bluetooth 4.0, ein Kartenleser, ein VGA- und ein HDMI-Ausgang sowie zwei USB 2.0- und zwei USB 3.0-Buchsen.Gute Prozessorauswahl
Die Performance indes hängt wie üblich von der technischen Konfiguration ab, also von der konkreten Hardware. Zum Beispiel bietet Medion verschiedene Intel-Prozessoren der zweiten und dritten Generation an, die allesamt der guten Mittelklasse zuzurechnen sind. Darüber hinaus sind bis zu acht GByte RAM an Bord (2 Steckplätze), zudem bietet das Notebook eine Festplatte mit bis zu 1.000 GByte Speicherplatz. Bleibt zu guter Letzt noch die Grafik. Hier darf man sich serienmäßig auf eine dedizierte GeForce GT 630M mit einem GByte Videospeicher und auf Nvidias effiziente Optimus-Technologie freuen. Heißt konkret: Das Notebook nutzt die Grafik nur dann, wenn es die Leistung auch tatsächlich erfordert.Fazit: Positiv am Medion Akoya P6635 sind unterm Strich die gute Anschlussleiste, das matte Panel und die passable Hardwareauswahl, Minuspunkte kassiert das Notebook hingegen für die Hochglanzlackierung und das hohe Gewicht. Wer dennoch Interesse hat, muss im Netz derzeit je nach Ausstattung zwischen 500 und 680 EUR auf den Tisch legen.












