Einschätzung unserer Autoren
Medion Akoya P4370 D (MD8346)
Aldi-Angebot verursacht gemischte Gefühle
Die Zeiten, in denen Aldi-Märkte die PC-Schnäppchen angeboten hatten, um die sich die Käufer geprügelt haben sind schon lange vorbei und so ist auch der aktuelle Medion Akoya P4370 D Computer nichts, was einen vom Hocker reißen könnte. Medions Verzicht auf die sonst mitgelieferte 64-Bit-Version von Windows 7 deutet schon an, dass an jeder Ecke gespart wurde und dem PC mal gerade 3 GByte Arbeitsspeicher verpasst – auf Wiedersehen Dual-Channel. Und ein Intel Pentium E5700 unterstreicht die Sparpolitik noch, denn trotz der zwei Kerne schafft es diese CPU mit 800 MHz FrontSideBus und ohne Hyper-Threading nicht mehr, die Technik von 2010 zu repräsentieren. Über diese Leistungsschwächen können auch eine Terabyte-Festplatte, WLAN und eine schwächelnde AMD/ATi Radeon HD 5570 Grafikkarte nicht hinwegtrösten. Die sonst üblichen Software-Dreingaben sind nur zeitlich begrenzte Testversionen ohne Wert und machen den PC keinesfalls attraktiver.
Mit dem Medion Akoya P4370 D erwirbt man zwar einen funktionstüchtigen Alltags-PC, der auch mal kleine Ausflüge in die Multimedia-Welt gestattet, aber für moderne Spiele gänzlich ungeeignet ist. Hardware-Schrauber schütteln bei dem Preis nur den Kopf, da man Gleichewertiges deutlich günstiger haben kann.
