Jedes Notebook hat Stärken und Schwächen – auch das Akoya E6201 aus dem Hause Medion. Positiv ist zum Beispiel das entspiegelte Panel, dafür muss man im Gegenzug leider mit einem schwarz lackierten Hochglanzgehäuse leben.
Anfällig für Fingerabdrücke
Wer das Notebook häufig in den Händen hält, muss also damit rechnen, dass der Deckel permanent mit Fingerabdrücken oder Fettflecken übersät ist. Das Panel wiederum – laut Datenblatt misst es 15,6 Zoll und bietet eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln – verfügt wie angedeutet über eine matte Oberfläche und eignet sich damit auch für die Nutzung in heller Umgebung. Positive Konsequenz: Das 2.700 Gramm schwere Notebook ist durchaus mobil. An Schnittstellen indes hat Medion die üblichen Standards verbaut, also einen SDXC-fähigen Kartenleser, einen VGA- und einen HDMI-Ausgang sowie vier USB-Buchsen. Von Letzteren unterstützen dabei zwei den 3.0-Standard für flotte Datentransfers.Ordentlicher Prozessor
Auf technischer Ebene wiederum gibt es das Notebook derzeit in einer Version – allerdings kann sich Selbige durchaus sehen lassen. Mit an Bord sind zum Beispiel vier GByte RAM und ein Core i3-2350M aus Intels Sandy Bridge-Familie, der auch den ein oder anderen härteren Job recht flott erledigt – etwa die Konvertierung von Daten. Hinzu kommt eine Festplatte, die mehr als genug Platz bietet zur Speicherung von Musik, Filmen oder den üblichen Office-Dokumenten (750 GByte). Einen kleinen Wermutstropfen gibt es zu guter Letzt allerdings trotzdem: Als Grafik arbeitet nämlich nur eine Onboard-Lösung ohne eigenen Videospeicher (HD 3000). Für Spiele eignet sich das Notebook also eher nicht.Fazit: Das Medion Akoya ist ein ordentliches Alltagsnotebook, das mit dem matten Panel und der guten Anschlussleiste weitere Pluspunkte sammelt. Im Gegenzug bleibt das Hochglanzgehäuse ein Ärgernis. Wer dennoch Interesse hat, findet das Notebook im Internet derzeit für 430 EUR.












