Knapp 400 EUR verlangt Medion für das Akoya E2312. Dafür erhält man einen halbwegs brauchbaren AMD-Prozessor und eine ordentliche Anschlussleiste, allerdings ist das 12,1 Zoll große Panel vom Hersteller leider mit einer spiegelnden Oberfläche ausgestattet worden.
Mobile Außeneinsätze sind also kaum möglich. Fairerweise muss man jedoch festhalten, dass vergleichbare Konkurrenzmodelle in dieser Hinsicht nicht besser ausgestattet sind. Die maximale Auflösung wiederum ist mit 1.366 x 768 Bildpunkten in Ordnung, zumindest für ein Panel dieser Größe. An Schnittstellen gibt es eine analoge VGA-Buchse, einen digitalen HDMI-Port zur verlustfreien Bildübertragung an ein externes Display, den obligatorischen Kartenleser und drei USB-Anschlüsse. Von letzteren ist dabei einer als 3.0-Version ausgewiesen, Anwender dürfen sich also auf flotte Datentransfers freuen. Seinen Platz im Internet findet der knapp 1.400 Gramm leichte 12-Zöller per WLAN, der Funkstandard Bluetooth hingegen wird nicht unterstützt. Auf technischer Ebene steht ein E-450 im Mittelpunkt, der zu AMDs Fusion-Reihe gehört. Die Prozessorkomponente verfügt über zwei Kerne, taktet mit 1,65 GHZ und stellt genügend Power bereit, um zumindest einfache Tools wie Office und Internet ohne Probleme zu verarbeiten. Härtere Jobs hingegen – zum Beispiel die Umwandlung von Daten – benötigen mitunter recht viel Zeit. Abgerundet wird das Hardware-Paket schließlich von vier GByte RAM, einer simplen ATI Radeon HD 4250 (Onboard) und einer gut bestückten Festplatte (500 GByte).
Letztlich macht das Medion Akoya E2312 wenig verkehrt. Es liefert genug Power für die bekannten Alltagsanwendungen und hat moderne Schnittstellen an Bord, außerdem ist das spiegelnde Panel zu den aufgerufenen Konditionen vertretbar. Wirklich absetzen von ähnlichen Subnotebooks der Konkurrenz kann sich das Akoya jedoch nicht.
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- Erschienen: 30.01.2012
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