Kleinere Unternehmen wie zum Beispiel Taxi-Zentralen oder Fuhrparks sowie auch Privatpersonen erhalten mit dem Track laut Hersteller Mecomo ein All-inklusive-Paket für die GPS-Überwachung – wobei es gleichgültig ist, ob ein Objekt oder eine Person überwacht werden soll. Das Komplettpaket besteht aus einem GPS-Datenlogger mit Online-Funktion via Mobilfunkkarte und dazu gehörigem Datentarif, Kartenmaterial sowie ein Web-Frontend. Alles zusammen kostet Track 399 Euro.
Kernstück der GPS-Überwachung ist ein kleiner GPS-Empfänger mit Mobilfunkkarte namens Picotrack, der problemlos und ob seiner Streichholzschachtel-Größe sogar relativ unauffällig an dem zu überwachenden Objekt befestigt wird – etwa in einem Auto oder an einem (wertvollen) mobilen Gerät. Er übermittelt ununterbrochen die GPS-Positionsdaten via GSM und GPRS oder speichert, falls der Kontakt abbrechen sollte, die Daten intern ab. Die Daten werden von Mecomo gespeichert und dem Besitzer des Track dann über ein Web-Frontend zugänglich gemacht. Die Darstellung erfolgt über Karten von Google Maps oder Microsoft Virtual Earth. Die kompletten Bewegungen des Objekts sind damit vollständig protokolliert und jederzeit abrufbar.
Der Einsatzbereich des Track reicht von der Einbindung in Unternehmen bis hin zur privaten (Wander-, Rad-, Motorrad-)Tour. Das All-inklusive-Paket ist zwar nicht gerade günstig, entbindet den Anwender aber von der Anstrengung, sich die Einzelkomponenten selbst zusammen suchen und vor allem selbständig pflegen zu müssen.
Ein Haken hat das Angebot allerdings dann doch noch: „All-inklusive“ ist der Webdienst von Mecomo nur für ein Jahr (beliebig viele Ortungen, 5.400 Kartenabfragen), ab dem zweiten sind rund 120 Euro fällig. Und auch das Volumen der Datenübertragung via Mobilfunkkarte ist auf 100 MB begrenzt. Jedes weitere MB schlägt mit 24 Cent zu Buche. Doch gemach: Heise mobil hat ausgerechnet, wie weit man mit den 100 MB kommt: Sie reichen für 278.000 Meldungen, umgerechnet also für eine 50-tägige Wanderschaft rund um die Uhr zu Fuß, im Auto – je nach Streckenprofil – mehrere Zehntausende Kilometer.
18.11.2009






















