Der UD7 dürfte auf weiter Flur der süßeste, auf jeden Fall jedoch der kleinste PC-Monitor der Welt sein. Sein Display misst gerade einmal 1,5 Zoll, also 3,81 Zentimeter. Selbstverständlich ist er nicht dafür gedacht, als Ersatz-Miniaturausgabe für einen gewöhnlichen Bildschirm herzuhalten, etwa für unterwegs. Stattdessen zählt er zur Riege der in letzte Zeit häufiger anzutreffenden Zweitmonitore, die via USB angeschlossen werden und allein die Aufgabe haben, den Hauptbildschirm von den vielen kleinen Fenstern, die permanent geöffnet sind, etwas zu entlasten.
So könnte man sich auf dem UD7 zum Beispiel die einlaufenden Meldungen von Twitter oder des RSS-Readers anzeigen oder sich über den Status von Systemkomponenten informieren lassen. Oder man funktionalisiert den UD7 zur Uhr um, nutzt ihn als Auslagerungsmonitor für Widgets, und und und: Kurzum: alle Fenster, die relativ klein sind und optisch nicht unbedingt mit Brillanz dargestellt werden müssen, finden auf dem UD7 eine neue Heimat.
Im Gegensatz zu den USB-Beistellmonitoren mit 7 Zoll Display passt auf den UD7 natürlich lange nicht so viel Inhalt drauf. Dafür hat er ihnen gegenüber einen unglaublichen Vorteil: Er kostet nur 30 Dollar, also rund 20 Euro, und passt damit preislich ganz klar in die Kategorie „bezahlbares nützliches Gadget“ – während für einen 7-Zöller gleich rund 100 Euro fällig werden, was dem Gegenwert eines 19 Zöllers entspricht.
11.12.2009






















