Mit dem Professional Presenter R800 lassen sich Präsentationen auf die Minute genau timen. Denn jeweils fünf und zwei Minuten vor dem (voreingestellten) gewünschten Ende warnt das Gerät mit einer Vibration den Vortragenden, dass die Zeit demnächst abgelaufen sein wird. Denselben Alarm gibt es auch von sich, sobald das Ende tatsächlich erreicht ist.
Ab diesem Zeitpunkt läuft die innere Uhr des R800 mit, sodass man nach dem Vortrag genau weiß, wie lange man überzogen hat. Die Kontrolle der Vortragszeit ist eine nützliche Zusatzfunktion, denn kaum etwas ist ärgerlicher, als eine sich in die Länge ziehende oder eine zu lange Präsentation – und es gibt kaum etwas lästigeres, als während des Vortrages die Uhr ständig im Blick haben zu müssen oder sogar ständig auf die Uhr zu schauen – stattdessen hat man die Zeit auf dem kleinen LC-Display des Professional Presenter R800 immer unauffällig im Blick und damit im Griff. Leider können die Warn-Intervalle des lautlosen Timers nicht selbst definiert werden.
Darüber hinaus besitzt der Professional Presenter R800 auch einen grünen Laserpointer. Laut Usermeinungen muss er über eine längere Reichweite hinweg sehr gut zu sehen sein. Der R800 selbst kann bis zu einem Abstand von 30 Metern zur Leinwand eingesetzt werden. Die Kommunikation zum Rechner erfolgt via 2,4 GHz-Funktechnologie, und da die Empfangsstärke ebenfalls auf dem LCD angezeigt wird, ist die maximale Entfernung immer genauestens kalkulierbar. Der Funktionsumfang der Tasten wiederum beschränkt sich auf das Wesentliche (Vor-/Zurückblättern, Start/Stopp), Tasten zur Lautstärkenregelung oder zum Zoomen sind nicht integriert.
Benutzer loben fast einhellig die Handlichkeit des wegen seiner gummierten Flächen auch rutschsicheren Professional Presenters R800, bemängeln aber teilweise die relativ eng beieinanderstehenden Tasten – ohne eine gewisse Eingewöhnung liefe man Gefahr, die Präsentation aus Versehen zu beenden, anstatt zur nächsten Folie weiterzublättern.
Der Straßenpreis für den Professional Presenter R800 liegt derzeit bei rund 60 bis 70 Euro, das heißt, er zählt nicht gerade zu den preiswertesten Geräten auf dem Markt und lohnt sich daher sicherlich nur dann, wenn er auch häufig eingesetzt wird.
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- Erschienen: 23.06.2010
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