Einschätzung unserer Autoren
LG Electronics GR500 Xenon
Nicht so gut wie erhofft – und trotzdem viel Lob
Trotzdem – oder gerade deswegen – erhält das LG GR500 Xenon viel Lob. Denn obwohl die Kamera zur schlichtesten Sorte gehört, soll sie vergleichsweise gute Bilder produzieren, wobei der LED-Blitz einen perfekten Job mache. So urteilt auch das renommierte Online-Magazin MobileBurn, das weiter ausführt, dass das Handy auch sonst sehr empfehlenswert sei. So handle es sich um ein sehr kompaktes Touchscreen-Modell, das ausgesprochen solide konstruiert sei und eine hervorragende Akkulaufzeit besitze. Außerdem sei das QWERTZ-Tastaturfeld gut zu bedienen und werde durch viele sinnvolle Shortcuts ideal in die Messaging-Aufgaben eingebunden.
Natürlich gibt es auch Nachteile, die das Magazin auflistet. Dazu gehören zum Beispiel die auf dem Touchscreen unglücklich dargestellten Widgets und die mehrfach vorhandene Kontaktliste. Alles in allem bleibe das LG GR500 Xenon aber „hochgradig empfehlenswert“.
LG Electronics GR500 Xenon
Bietet mehr als es vermuten ließe
Denn die ersten Bilder zeigen zunächst ein recht billig wirkendes Handy in teils schreiend-bunten Farben, das zur Seite hin aufgeschoben eine QWERTY-Tastatur mit knubbligen Plastiktasten offenbart. Doch das Innenleben des Side-Sliders spricht eine andere Sprache: Hier zeigen EDGE, UMTS, HSDPA, WLAN und aGPS den Willen zur HighEnd-Ausstattung. Dazu gesellen sich ein Bewegungs- und ein Annäherungssensor. Und auch der mit 100 Megabyte eigentlich recht bescheidene interne Speicher kann mittels microSD-Karte auf erstaunliche 16 Gigabyte aufgestockt werden. Ob das LG Xenon einen Touchscreen besitzt, ist dagegen noch unbekannt – das gilt allerdings als unwahrscheinlich.
Mit einer 3-Megapixel-Kamera und dem obligatorischen Media-Player sollen auch die Entertainmentbedürfnisse der Kunden befriedigt werden, gleichwohl scheint das LG Xenon vor allem eine Zielgruppe im Auge zu haben: Vieltexter, die ihre E-Mails mit Highspeed versenden und empfangen wollen. Das Gerät wird es wohl schon zu Weihnachten 2008 beim US-amerikanischen Netzbetreiber AT&T geben, ob und wann ein Europastart vorgesehen ist, ist noch unbekannt.