Das LG SV800 Lollipop hat mehr zu bieten, als die bunte Kaugummioptik zunächst den Anschein erweckt. Mit 2,8 Zoll und 400 x 320 Pixeln Auflösung besitzt das Klapp-Handy zum Beispiel ein angenehm großes, internes Display. Dazu kommen ein ausgereifter Media Player für die Wiedergabe von Musik und Videos, eine 3-Megapixel-Kamera und HSDPA für schnellste Datenübertragungen auf das Mobiltelefon. Interessant ist zudem die zweite Kamera, die Videotelefonaten dient: Während die meisten Handys dafür nur eine billige VGA-Kamera nutzen, ist beim SV800 Lollipop immerhin eine 1,3-Megapixel-Kamera verbaut worden.
Das LG SV800 Lollipop bietet sicherlich keine HighEnd-Ausstattung, für ein Klapp-Handy in der anvisierten Preisklasse aber kann es sich sehen lassen. Denn das LG Lollipop soll sich an das Teeny-Publikum richten und entsprechend günstig verkauft werden. Wann und wo das der Fall sein wird, ist noch offen. Sehr wahrscheinlich beginnt der Verkauf aber zunächst bei den großen Providern in LGs Heimatland.
24.03.2009


Der koreanische Hersteller LG Electronics hat mit dem LG SV800 (KH8000 / LH8000) ein neues Klapp-Handy vorgestellt, dass sich gezielt an jugendliche Käufer richtet: Auf der Außenklappe des Mobiltelefons befinden sich 220 LEDs, die sich nach Belieben zu leuchtenden Anzeigen zusammenschalten lassen. Das Handy soll bereits 22 sogenannte „Patterns“ vorweisen können, es soll dem Kunden aber auch möglich sein, diese zu editieren oder auch komplett eigene zu erstellen. Diese können dann jeweils verschiedenen Ereignissen wie eingehenden Anrufen oder Kurznachrichten zugewiesen werden. Die LEDs bleiben zunächst solange unsichtbar, bis das entsprechende Ereignis eintritt – erst dann erleuchten die LED-Bildchen die Außenklappe.
Leider verrät LG Electronics noch nicht, ob diese Bildchen nur bestimmten Ereignissen zugeordnet werden können oder auch einzelnen Anrufern. Dann würde nämlich aus der reinen Spielerei ein durchaus praktischer Nutzen: Man könnte für jeden wichtigen Anrufer jeweils ein eigenes Symbol einblenden lassen, das ihn eindeutig ausweist. Damit würde man auf einen Blick erkennen können, wer da eigentlich anruft. Ob das nun so viel intuitiver ist als die Einblendung des Namens bei den derzeit gängigen Außendisplays, sei einmal dahingestellt. Eine nette Abwechslung wäre es aber allemal.





