Bereits im vergangenen Frühjahr wurde ein neues LG-Gerät mit der Bezeichnung P930 gesichtet. Damals wurde gerätselt, ob es sich eventuell um einen Tablet-PC anstatt ein Smartphone handeln könnte. Denn laut einer XML-Datei auf der Herstellerseite soll das Gerät die hohe Auflösung von 720 x 1.280 Pixeln bieten (720p). Solche Werte waren Anfang des Jahres für ein Handy noch extrem ungewöhnlich. Doch wie so oft ist die Technik in kürzester Zeit rasant vorangeschritten. Mittlerweile wurden von mehreren Herstellern zumindest vereinzelt Topmodelle mit einer solchen Displayauflösung angekündigt –darunter finden sich das Samsung Galaxy Nexus und das HTC Rezound. Und auch LG hat mit dem Optimus LTE bereits ein solches Gerät vorgestellt.
Und so deutet mittlerweile alles auf ein Android-Smartphone hin. Unterstützt wird diese These nun durch einen Eintrag in der Datenbank der US-Kommunikations- und Zertifizierungsbehörde FCC. Laut einem Bericht des Online-Magazins „Pandroid“ sei es äußerst wahrscheinlich, dass dieser Eintrag ein Mobiltelefon beschreibe. Die dort gefundenen Informationen deuteten auf AT&T als Erstverkäufer hin, zudem werde es sich um ein Handy mit LTE-Unterstützung handeln. Ferner fänden sich in den technischen Eckdaten erneut das 720p-Display, ein HDMI-Anschluss für die verlustfreie Übertragung von HD-Inhalten auf externe Monitore und Fernseher sowie ein microSD-Speicherkartensteckplatz.
Der FCC-Eintrag zeigt vor allem eines: Das LG P930 ist kein Hirngespinst eines fanatischen Fans gewesen, wie einst auch vereinzelt gemutmaßt wurde, sondern ein ganz reales Gerät, das schon kurz vor seiner Markteinführung stehen dürfte. Im Normalfall dauert es nach dem Auftauchen auf der FCC-Seite nur noch wenige Wochen bis ein Produkt auch tatsächlich vorgestellt wird. Bislang hält sich LG aber mit Informationen zurück. Bekannt ist aus anderen Quellen bislang nur, dass das P930 auch EDGE, UMTS und HSPA unterstützen soll – neben LTE natürlich.
18.11.2011






















