Das LG LX290 ist nicht sonderlich hübsch, nicht besonders ausgestattet und bietet auch ansonsten eigentlich kein echtes Kaufargument. Mit einer Ausnahme: Es ist ausgesprochen günstig. Das Mobiltelefon wird bei LG Electronics und dem Erstverkäufer Sprint in den USA laut englischsprachiger Medienberichte für gerade einmal 30 US-Dollar (21 Euro) in Verbindung mit einem „sehr günstigen“ Vertrag verkauft.
Angesichts eines solchen Preises verbietet sich negative Kritik eigentlich fast schon von selbst. Denn immerhin soll das LG LX290 recht ausdauernd sein und seine Aufgabe als Telefon zufriedenstellend erfüllen. Ein Farbdisplay mit genügend Platz zum Tippen von SMS ist auch vorhanden, ebenso eine einfache Kamera. Diese Digitalkamera mit ihren 1,3 Megapixeln eignet sich allerdings allenfalls für das Knipsen von Fotos für das Telefonbuch und hätte auch gerne weggelassen werden können – dann hätte sich das LX290 auch für sensible Arbeitsplätze mit Kameraverbot geeignet.
Eigentlich schade, dass noch immer jedes noch so billige Handy immer mit einer dieser nutzlosen Kameras daherkommen muss. Stattdessen hätte LG Electronics besser einen vernünftigen 3,5mm-Klinkenanschluss eingebaut, damit man ordentliche Kopfhörer verwenden kann. Stattdessen muss der Nutzer mit einem weitaus wenig praktischen 2,5mm-Anschluss auskommen. Davon abgesehen aber bietet das LG LX290 einfache Funktionalität für den kleinen Geldbeutel: Wann auch europäische Kunden am Handy sparen dürfen, steht aber noch nicht fest.
14.07.2009






