Der Flatron E2235VR hilft blassen Bildern auf den Sprünge, denn bei dem Bildschirm handelt es sich um ein weiteres Gerät der E50VR-Serie, die der Hersteller LG Electronics mit dem sogenannten Super+ Resolution Chip ausgestattet hat. Dieser skaliert selbständig (und auf Wunsch) Bildinhalte auf eine Full-HD-Auflösung hoch, wenn diese selbst nur eine HD-Auflösung bieten. Das Feature kommt daher zum Beispiel insbesondere Usern entgegen, die häufig auf Videoportalen unterwegs sind.
Wie die meisten aktuellen 22-Zöller bietet auch der LG Electronics eine Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1080 Pixeln, die lange Zeit erst ab 24 Zoll Bildschirmdiagonale zur Verfügung stand. Umso ärgerlicher ist es daher, wenn der Bildinhalt von Haus aus dieses hochauflösende Format nicht hergibt – die Bilder sind vergleichsweise verwaschen und unscharf. Der Super+-Resolution Chip berechnet in diesem Fall zusätzliche Pixel, bis „nahezu“ (LG) eine Full-HD-Auflösung erreicht ist.
Dem User verspricht diese Technologie sattere Farben, einen deutlicheren Kontrast, weil die Ecken weniger verschwommen ausfallen, und verhindert Bildrauschen. Daraus ergeben sich Vorteile bei der Betrachtung von Bildern sowie Videos und Spielen in HD-Auflösung, Letztere sind immer noch häufig auf den entsprechenden Videoportalen zu finden, die sich einer großen Beliebtheit erfreuen. Leider hat sich bis jetzt noch kein Fachmagazin an die Überprüfung der Angaben von LG gemacht, es liegen lediglich einige Käufermeinungen zu dem einen Zoll größeren Pendant E2350VR vor, die allerdings dem Bildschirm fast durch die Bank gute Noten geben. Um objektive Testwerte handelt es sich dabei jedoch verständlicherweise nicht.
Zur guten Bildqualität soll aber darüber hinaus auch die LED-Hintergrundbeleuchtung beitragen. Ihr wird nachgesagt, dass sie vor allem dem Schwarzwert auf die Sprünge hilft und die Kontraste schärft. Dies scheint LG auch tatsächlich gelungen zu sein, denn der LED-Bildschirm Flatron E2250V hat bereits die Erwartungen zahlreicher Käufer erfüllt. Da er ohne den Super-+-Resolution-Chip auskommen muss, heißt dies aber auch, dass allein schon die LEDs eine gute Basis abgeben für die Vermutung, dass auch die VR-Version eine sehr ansprechende Bildqualität abliefern wird – und dies, ohne dass dafür besonders tief in die Tasche gegriffen werden muss. Zwar ist der 22-Zöller aus der E50VR-Serie hierzulande noch nicht lieferbar, dafür aber der LG Electronics E2350VR, der bei Amazon für rund 160 Euro den Besitzer wechselt und damit nur unwesentlich mehr kostet als der 22-Zöller LG Electronics Flatron E2250V, der für 150 Euro (Amazon) zu haben ist – ein schmuckes Klavierlackdesign und ein innovatives Standfußkonzept inklusive.
28.03.2011

























