Es sind nicht nur die aktuell nur noch rund 170 EUR (Amazon), die den E2442T für alle Sparfüchse unter den Kunden interessant machen. Der von LG Frühjahr 2012 neu ins Sortiment aufgenommene Bildschirm soll im direkten Vergleich zu anderen Bildschirmen der Konkurrenz, die ebenfalls von LEDs ausgeleuchtet werden, sogar noch einmal um 30 Prozent weniger Strom verbrauchen – ohne dass damit ein Verlust an Bildqualität einhergeht, wie der Hersteller versichert.
Dass Monitore mit LEDs als Hintergrundbeleuchtung deutlich energieeffizienter arbeiten als die ältere Bildschirme, in denen noch Kaltkathoden (CCFL) zum Einsatz kamen, darf mittlerweile als Binsenweisheit gelten. Doch das Sparpotenzial der LEDs scheint noch lange nicht ausgereizt zu sein. LG hat nämlich den Stromverbrauch seines Neulings, der gegenüber einem herkömmlichen CCFL-Modell schon bei 40 Prozent liegt, noch einmal um 30 Prozent senken können – und zwar im direkten Vergleich zu anderen LED-Modellen der Konkurrenz. Die Einsparung geht dabei nicht auf Kosten der Bildschirmhelligkeit – häufig wird im Energiesparmodus lediglich die Helligkeit herunter gefahren, so dass das Bild „dunkler“ wird, was wiederum Nachteile, zum Beispiel in hellen Räumen, nach sich ziehen kann. Die LEDs des LG hingegen haben von Haus aus eine höhere Leuchtkraft, sodass die Bildwiedergabe im „Super Energy Saving“-Modus nicht zu einer unangenehmen Verdunkelung des Bildschirms führen soll. Sollte sich dies in der Praxis tatsächlich bewahrheiten, hätte LG gegenüber der Konkurrenz die Nase einen Tick vorn – und bei den Kunden sicherlich einen Stein im Brett. Aufschluss darüber können allerdings erst die in Aussicht stehenden Testberichte der Fachmagazine geben, bis dahin muss der Behauptung des Herstellers Glauben geschenkt werden. Doch selbst wenn der LG die Erwartungen in dieser Hinsicht nicht ganz erfüllen können wird, bleibt er trotzdem ein attraktiver Kandidat für den heimischen Schreibtisch – sofern ein Allrounder für den Office- und Multimedia-Einsatz gesucht wird. Die eingesetzte Flüssigkristalltechnologie ist technisch ausreichend ausgereift, um den herkömmlichen Anforderungen gewachsen zu sein. Full-HD-Auflösung, schnelle Reaktionszeiten für eine problemlose Wiedergabe bewegter Bilder sowie Vorbohrungen für eine Wandhalterung und ein angenehm dezentes, unspektakuläres Design lauten die Eckdaten, die einen soliden Bildschirm erwarten lassen.
Lediglich bei den Anschlüssen wurde in dieser Modellversion etwas gespart. Im Unterschied zu seinem hausinternen Kollegen E2442V verfügt die T-Version nämlich lediglich über einen VGA- sowie einen DVI-Signaleingang, eine HDMI-Schnittstelle für den unkomplizierten Anschluss von zum Beispiel Spielekonsolen oder eines Blu-ray-Players fehlt. Dafür lässt sich fleißig bei den Anschaffungskosten sparen. Die T-Version liegt nämlich aktuell bei – für einen 24-Zöller – ziemlich attraktiven 170 EUR (Amazon), während die V-Version auf stattliche 235 EUR (Amazon) kommt. Wer also auf einen HDMI-Eingang nicht angewiesen ist, darf zugreifen.
29.05.2012


























