Das LG Town C300 gilt als günstiger Einstieg in die Welt der Messaging-Handys. Keine 90 Euro muss der Kunde bezahlen, um auf einer Volltastatur lostippen und SMS-Chats ausfechten zu können. Und kaum ist es hierzulande auf dem Markt, erhält das Handy einen Zwilling an die Seite gestellt, der jedoch noch deutlich interessanter sein dürfte: Er kann zwei SIM-Karten gleichzeitig aufnehmen und betreiben. Ansonsten sollen die technischen Daten weitestgehend dem Vorbild gleichen.
Bedient wird auch das LG C310 über eine QWERTZ-Tastatur auf der Vorderseite des Mobiltelefons, das Display von 2,4 Zoll besitzt keine Touchscreen-Fähigkeiten. Als schlichte Allrounder-Ausstattung finden sich eine 2-Megapixel-Kamera, ein einfacher MP3-Player, ein FM-Radio und ein Anschluss für 3,5mm-Klinkenstecker. Ergänzt wird dies noch um Bluetooth und magere 200 Megabyte Speicher, die jedoch dank microSD-Speicherkarte immerhin erweitert werden können.
Einen Unterschied scheint es indes noch zu geben: Das LG C310 soll mit WLAN ausgestattet sein, was beim Vorbild C300 nicht der Fall ist. Damit hätte das neue Mobiltelefon im direkten Vergleich noch an einer zweiten Stelle klar die Nase vorn, denn so könnte man das Gerät zumindest in Hotspots durchaus auch einmal zum schnellen Surfen im Internet und dem Abholen umfangreicher E-Mails verwenden. UMTS ist jedoch wie schon beim Vorläufer nicht mit von der Partie, außerhalb von Hotspots bleibt die Surferfahrung also auch beim C310 mager.
Das flache Barren-Handy soll bereits jetzt in Neuseeland verkauft werden und bald auch auf anderen Märkten verfügbar werden. Als Preis für ein Gerät ohne Vertragsbindung werden 200 US-Dollar genannt, was derzeit rund 150 Euro entspricht. Das mag etwas teuer wirken, aber es handelt sich ja auch um ein Dual-SIM-Handy. Darüber hinaus dürfte auch das WLAN-Modul für den saftigen Aufpreis gegenüber dem LG Town verantwortlich sein.
04.01.2011






