Beim 42CS460S hat LG Electronics keine Leuchtdioden, sondern Kaltkathodenstrahler (CCFL = Cold Cathode Fluorescent Lamp) verbaut. Deshalb ist der Fernseher nicht ganz so schlank und effizient wie ein Modell mit LED-Backlight.
1920 x 1080 Bildpunkte
Ohne seinen Standfuß ist der 42-Zöller, der sich mit einer separat angebotenen Halterung (200 x 200 Millimeter Lochabstand) an der Wand montieren lässt, 7,65 Zentimeter tief. Inklusive Standfuß sind es 26,1 Zentimeter. Im Betrieb soll das Gerät der Energieffizienzklasse C durchschnittlich 120 Watt Leistung aufnehmen, hier ist die LED-Konkurrenz deutlich sparsamer. Fernseher mit LED-Backlight punkten außerdem bei der Kontrastdarstellung. Für die Qualität der Bilder bürgt beim Modell von LG ein LC-Display mit 107 Zentimetern in der Diagonale, das die volle HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln unterstützt und mit einer 100 Hertz-MCI-Schaltung zur Bewegungsglättung arbeitet. In den MCI-Wert (Motion Clarity Index) fließt neben der tatsächlichen Bildwiederholfrequenz auch die Zwischenbildberechnung ein. Mit an Bord des Fernsehers ist überdies ein Sensor, der die Helligkeit des Bildschirms automatisch an die Lichtverhältnisse im Raum anpasst – sofern gewünscht. Wer darauf keinen Wert legt, aktiviert einen anderen Bildmodus oder kalibriert das Display im Expertenmodus manuell.Media-Player via USB
Externe TV-Receiver sind überflüssig, schließlich hat der Fernseher einen HDTV-fähigen Triple-Tuner für Antenne (DVB-T), Kabel (DVB-C) und Satellit (DVB-S2) vorzuweisen. In Sachen Konnektivität wirft LG Electronics zwei HDMI-Eingänge in die Waagschale. Einen Audio-Rückkanal (ARC), über den das Tonsignal ohne separate Digitalverbindung zu einem per HDMI angeschlossenen AV-Receiver mit ARC-Unterstützung gelangen könnte, hat das Unternehmen nicht verbaut. Ein optischer Digitalausgang und ein Kopfhörerausgang sind laut Datenblatt ebenfalls Mangelware, demnach muss man sich mit den TV-Lautsprechern begnügen, die mit 2 x 5 Watt belastet werden. Eine Scart-Buchse, eine USB-Schnittstelle und ein CI-Plus-Slot für ein optionales CA-Modul und die Smartcard eines Pay-TV-Anbieters runden die Anschlussleiste ab. Per USB soll man JPEG-Fotos, DivX-Videos und Musik im MP3-Format zuspielen können, aufnehmen kann man per USB leider nicht.Zu den flachsten Vertretern seiner Art gehört der 42CS460S nicht, außerdem ist der Funktionsumfang eingeschränkt. Wer auf Internetdienste verzichten kann und keine TV-Sender aufnehmen will, ist aktuell mit knapp 400 EUR dabei.






























