Auf eine Ethernet-Buchse und integriertes beziehungsweise optionales WLAN muss man beim LG Electronics 37LV4500 verzichten, demnach bleiben Heimnetz und Internet außen vor. Ansonsten kann sich die Ausstattung durchaus sehen lassen.
Klassische Zuspieler, also DVD- und Blu-ray-Player, Spielekonsolen und externe TV-Receiver, werden über drei HDMI-Eingänge mit dem Fernseher verbunden, von denen einer seitlich verbaut wurde. Es handelt sich um HDMI-Eingänge der Version 1.3 ohne eingebauten Audio-Rückkanal. Alternativ stehen ein Komponenteneingang, ein Composite-Video-Eingang samt passender Audio-Buchse, ein Scart- und ein VGA-Anschluss bereit. Das Tonsignal der internen DVB-Tuner – mit an Bord ist ein MPEG4- und demzufolge HDTV-fähiges Empfangsteil für Antenne und Kabel – gelangt über einen optischen Digitalausgang zur Surround-Anlage. Ein Kopfhörerausgang, eine Steuerleitung (RS-232C) sowie ein CI-Plus-Slot für Pay-TV-Sender und eine USB-Schnittstelle an der Seite runden die Anschlussmöglichkeiten ab. Über die USB-Schnittstelle kann man JPEG-Fotos, DivX HD-Videos und Musik im MP3-Format von einem externen Speicher abspielen. Aufnehmen kann man via USB – zumindest mit der aktuellen Firmware – leider nicht. In Sachen Bildqualität setzt das Unternehmen auf ein 37 Zoll großes LCD-Panel, das die volle HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln unterstützt und mit LEDs am Rand des Displays indirekt hinterleuchtet wird. Beim dynamischen Kontrastverhältnis nennt der Hersteller einen Wert von 4.000.000:1, bei der Reaktionszeit 2,6 Millisekunden. Eine 400 Hertz-Schaltung soll dafür sorgen, dass schnelle Sequenzen scharf und ohne Nachzieheffekte dargestellt werden. Pluspunkte gibt es für den eingebauten Lichtsensor, der die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung in Abhängigkeit von der Helligkeit im Raum automatisch anpasst. Im Betrieb nimmt der ohne Standfuß knapp 3,5 Zentimeter tiefe Flachbildfernseher laut Datenblatt durchschnittlich 77 Watt, im Standby lediglich 0,1 Watt Leistung auf.
Für einen 37-Zöller, der zwar Full-HD-Auflösung, LED-Backlight und eine USB-Schnittstelle, allerdings weder DVB-S2-Tuner noch Ethernet-Buchse bietet, sind die derzeit aufgerufenen 715 Euro (amazon) recht hoch angesetzt. Wer sich alternativ mit einem 32-Zöller anfreunden kann, bekommt den 32LV4500 aus der gleichen Serie bereits für 450 Euro.
23.08.2011




























