Sucht man einen Flachbildschirm, der nicht zu groß und nicht zu klein ist, dann empfiehlt sich ein Gerät mit 32 Zoll in der Diagonale. Zum Beispiel der 32LW5500, ein LCD-Fernseher, bei dem Hersteller LG in Sachen 3D-Wiedergabe auf das passive Polarisationsverfahren setzt.
Eine Folie auf dem Display polarisiert die Bilder zeilenweise. Um den räumlichen Effekt zu sehen, braucht man eine Brille mit polarisierten Gläsern, sieben dieser Brillen sind im Lieferumfang inbegriffen. Vorteil: Mangels elektronischer Bauteile sind passive Polfiterbrillen deutlich günstiger, leichter und mithin bequemer als aktive Shutterbrillen. Dafür sind die Bilder im direkten Vergleich nicht ganz so scharf, denn beim Polarisationsverfahren halbiert sich die vertikale Auflösung. In der Regel wird die etwas weichere Wiedergabe nicht als störend empfunden. Für 3D-Blu-ray-Player, DVD-Spieler und Computer hält der Fernseher vier HDMI-Eingänge der Version 1.4 bereit. HDMI 1.4 bietet einen integrierten Audio-Rückkanal, über den ein AV-Receiver, der ebenfalls mit HDMI 1.4 aufwartet, das Tonsignal ohne separate Digitalverbindung abgreifen kann. Wer einen älteren AV-Receiver besitzt, nutzt alternativ den optischen Digitalausgang. Abgerundet wird die Anschlussleiste von einem Komponenten- und einem Composite-Video-Eingang samt passender Audio-Eingänge, von einer Scart- und einer VGA-Buchse sowie von zwei USB-Schnittstellen und einem Ethernet-Port. Über die USB-Schnittstellen lassen sich komprimierte Foto-, Video- und Musikdateien abspielen, per Ethernet beziehungsweise mit einem WLAN-Adapter für den freien USB-Anschluss wird der Fernseher mit einem Router verbunden. Fortan kann man auf DLNA-fähige Geräte im Heimnetz und – mit einem aktiven Breitbandanschluss – auf YouTube & Co. zugreifen. Das mit LEDs hinterleuchtete LCD-Panel unterstützt die volle HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln, arbeitet mit einer 600 Hertz-MCI-Schaltung und hat eine Reaktionszeit von 2,4 Millisekunden. Ohne Standfuß ist der 32-Zöller, der im Betrieb durchschnittlich 58 Watt Leistung aufnehmen soll, rund vier Zentimeter tief.
Er ist schlank, netzwerkfähig, bietet zwei USB-Buchsen, nutzt moderne Panel-Technologien und das passive 3D-Verfahren. Mit an Bord des 32-Zöllers ist ein HDTV-fähiges Empfangsteil für DVB-C und DVB-T, auf einen DVB-S2-Tuner und die Möglichkeit, das TV-Programm aufzunehmen, hat LG verzichtet. Kostenpunkt: 565 Euro.
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- Erschienen: 09.09.2011 | Ausgabe: 18/2011
- Details zum Test
„gut“ (4 von 5 Sternen)
„In Summe verrichten der 3D-Fernseher und der Internet-Würfel ihren Dienst durchaus zufriedenstellend. Beide sind in ihrem Bereich gute Einsteigergeräte. Das Paket beeindruckt weniger durch technische Rekordwerte, sondern vielmehr durch das tolle Preis-Leistungs-Verhältnis.“































