Eine sehr erfreuliche Entwicklung zeichnet sich seit einiger Zeit ab: Monitore mit IPS-Bildtechnologie übernehmen nun auch im Consumer-Bereich langsam aber sich das Ruder, wobei die Hersteller sogar attraktive, erschwingliche Allrounder für den Einsteg in ihrem Sortiment führen. Ein schönes Beispiel dafür stellt der 22EA53VQ dar. Der aus dem Hause LG Electronics stammende Bildschirm ist aktuell schon für rund 130 EUR (Amazon) zu haben und scheint lediglich in puncto Stabilität eine Schwachstelle zu haben.
Ausstattungsmerkmale
Vor allem im Consumer-Bereich dominierten viele Jahre Bildschirme mit TN-Bildtechnik. Die Geräte waren schnell und lieferten für den Normalgebrauch eine gute Bildqualität ab, dank LED-Hintergrundbeleuchtung wurden die Geräte sogar regelrecht zu Energiesparern. Doch seit einiger Zeit machen ihnen die Modelle mit IPS-Panel mächtig Konkurrenz, und zwar nicht nur im Mittelklasse-Segment, sondern auch im Bereich Einsteigermonitore. Die Technik bietet eine merklich bessere Farbwiedergabe, was sich insbesondere beim Multimediabetrieb positiv bemerkbar macht. Die Farben wirken natürlicher, „satter“, zudem sind die Abstufungen feiner, so dass speziell Hauttöne oder einfarbige Flächen, etwa bei Landschaften, detailliert gezeichnet werden und mehr vom Bild erkennen lassen. Auch die Wiedergaben von Schwarz beziehungsweise Weiß ist in der Regel besser. Ein dritter Vorteil liegt in der Blickwinkelstabilität. Bei seitlichen Einblickwinkeln treten kaum nennenswerte Farb-/Kontrastverfälschungen auf, die bei den TN-Panels zum Teil gravierend waren. Modelle wie der LG spielen ihre der höherwertigeren Technik geschuldete bessere Bildqualität insbesondere im Multimedia-Betrieb aus, also zum Beispiel bei (bewegten) Bildern. Dazu kommt, dass sich die Schaltzeiten mittlerweile fast auf dem Niveau eines Standard-TN-Panels bewegen und eine ruckel- und schlierenfreie Bildwiedergabe garantieren. Auf den LG scheinen alle diese positiven Merkmale zuzutreffen, lediglich die Hintergrundbeleuchtung produziert ab und an in dunklen Bildbereichen Lichthöfe, die allerdings so schwach sein müssen, dass sie kaum ärgerlich ins Auge fallen. Der Bildschirm erhält daher von den meisten Kunden ein gutes Zeugnis für seine Bildqualität, aber manchmal auch Abzüge, und zwar für den Standfuß. Das Display soll bei der kleinsten Berührung ins Wackeln kommen. Die Gefahr, dass der Monitor umfällt, besteht laut Kundenbewertungen jedoch nicht.
Fazit
Bildschirme wie der LG belegen, dass selbst Kunden, die lediglich einen Allroundmonitor zum Arbeiten und für den Multimediabetrieb suchen, sich nicht mehr mit einem TN-Modell zufrieden geben müssen. Mit rund 130 EUR (Amazon) hat der LG nämlich trotz IPS mit seinen TN-Konkurrenten im 22-Zoll-Segment nahezu gleichgezogen, weswegen es sich genau genommen auch erübrigt, den Monitor allzu streng bewerten zu wollen – schließlich läuft sein Anspruch darauf hinaus, für die tägliche Arbeit am PC eine gute Bildqualität zu bieten, mit der sicherlich das Gros der User mehr als zufrieden sein wird. Die Kundenbewertungen zeugen davon, dass er dieses selbstgesteckte Ziel voll und ganz erfüllt, sofern die Messlatte nicht zu hoch angesetzt wird.
von Wolfgang
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Datenblatt
Displayhelligkeit
250
cd/m²
Die unterdurchschnittliche Leuchtkraft erschwert das Erkennen von Bildschirminhalten in hellen Umgebungen.
Aktualität
Vor 12 Jahren erschienen
Das Modell ist nicht mehr aktuell, im Schnitt verbleiben Monitore 3 Jahre am Markt.