Lenovo Idea­Pad U160 Test

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    IdeaPad U160-M436GGE

Im Test der Fach­ma­ga­zine

    • Erschienen: 08.05.2011
    • Details zum Test

    „befriedigend“

    Preis/Leistung: „gut“

    Getestet wurde: IdeaPad U160 (M436LGE)

    • Erschienen: 06.08.2010
    • Details zum Test

    „gut“ (84%)

    Getestet wurde: IdeaPad U160-M436GGE


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4,7 Sterne

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Unser Fazit

Sta­bi­les Sub­no­te­book mit schwa­chem Akku

Es ist klein und schmal – kann aber dennoch mit einer guten Stabilität überzeugen. Das Lenovo/IBM U1600 passt in jeden Rucksack und fast jede Handtasche und wird dabei durch die robuste Bauweise nicht beschädigt. Leider ist es kaum für den Außeneinsatz oder für eine längere Zugfahrt zu verwenden, da der Akku bereits nach kurzer Zeit versagt.

Der stromsparende Intel Core i5-520UM arbeitet mit vier Threads gleichzeitig und ist eigentlich recht leistungsstark. Doch seine Taktrate von 1,86 GHz reicht nicht aus, um eine Power wie bei einem Intel Core i3-330M oder i5-520M zu erreichen. Die Arbeitsspeicherkapazität des Subnotebooks liegt bei 3 GByte und mit einer 320 GByte großen Festplatte kann man viele Materialien, Videos und Bilder sicher stellen.

Die 3D-Performance der Intel Graphics Media Accelerator HD onboard ist recht ordentlich und liegt bei einigen Games sogar auf dem Niveau eines Nvidia 9400M / ION Chipsatzes. Der leicht Braun schimmernde Displaydeckel besteht aus Aluminium und ist sehr verwindungssteif. Außerdem sind keine lästigen Fingerabdrücke darauf zu finden. Diese zeigen sich eher auf dem spiegelnden 11,6 Zoll-Display. Es zeugt von einer sehr guten Ausleuchtung und Helligkeit, aber auch diese kann nur schwer gegen die reflektierenden Sonnenstrahlen im Park oder Garten ankämpfen. Im Schatten ist das Arbeiten mit dem edlen Lenovo hingegen kein Problem, insofern der Akku gut aufgeladen ist. Im Leerlauf schafft er es nur ca. 5 Stunden und 55 Minuten ohne Netzteil. Das mag vielleicht recht gut klingen, doch wer benutzt ein Subnotebook schon konsequent bei minimalster Helligkeit und ohne WLAN? Im Office-Betrieb sinkt die angegebene Zeit um 2 Stunden und bei Verwendung eines UMTS-Sticks geht dem Akku bereits nach 2,5 Stunden die Puste aus. Außerdem sitzt er recht wackelig im Gehäuse. Das Tastenlayout wirkt modern und geordnet. Die Tasten verfügen nicht nur über einen deutlichen Druckpunkt, sondern sind auch leicht eingedellt, um einem Wegrutschen vorzubeugen. Ebenfalls gut gelungen ist das Multitouch-Pad, dessen Oberfläche einen guten Reibungswiderstand bietet. Das rund 1,4 Kilogramm schwere Modell verfügt über drei USB 2.0 Anschlüsse, wobei einer davon auch als eSATA-Port (zum Anschließen einer externen Festplatte) dient.

Das Lenovo/IBA IdeaPad U160 (M436AGE) ist bereit für rund 529 Euro zu haben und bietet eine ausreichende Performance für Office-Anwendungen und eine gute Robustheit. Außerdem sind die Eingabekomponenten und die Helligkeit des Panels für den Alltag mehr als ausreichend. Lediglich die geringe Akkulaufzeit schränkt den Nutzer in seiner Mobilität und Flexibilität etwas ein.

von Anne L.

Rote Flun­der mit eSATA

Mit dem nur 22 Millimeter dünnen IdeaPad U160 in der Version M436GGE präsentiert Lenovo/IBM einen optischen und haptischen Kracher für die Subnotebook-Szene. Verschiedenartige Prägemuster sind in den Aluminiumdeckel eingearbeitet worden, die sich in einem extrem harten Plastik-Chassis fortsetzen und dem kleinen Notebook insgesamt eine metallische Haptik verleihen. Und als besonderes Ausstattungsmerkmal verpasste Lenovo dem Subnotebook einen eSATA-Port, der in dieser Geräte-Klasse Seltenheitswert hat.

Neben diesem HighSpeed-Anschluss bietet das Lenovo/IBM IdeaPad U160 einen analogen VGA-Port und einen 5-in-1 CardReader. Gegenüberliegend, als rechtsseitig findet man den Gigabit-Ethernet-Port, zwei weitere USB- und einen HDMI-Port sowie analoge Line-Out /Mikrofon-Buchsen. Die Ausstattung mit einem Intel Core i5-520UM hört sich theoretisch toll an, da neben den beiden physikalischen Kernen auch noch HT (Hyperthreading) und Turbo Boost zur Verfügung stehen. Jedoch zeigt der Core i5-Sparer bei einem Grundtakt von 1,06 GHz deutliche Performance-Löcher und schwankt unterschiedlich auf den vier Threads. Schaut man auf die dürftigen 2 GByte Arbeitsspeicher (ein weiterer Slot ist frei), wird ruckartig bewusst, dass die Käuferzielgruppe weniger an der Performance des Systems als eher am extravaganten Design auszumachen ist. Dazu gehören auch die hervorragende Tastatur und das sauber arbeitende Touchpad.

Wer Geld sparen möchte, kann sich das Lenovo/IBM IdeaPad U160 für rund 500 Euro (Amazon) statt der verlangten 675 Euro bestellen. Die Ausstattung ist bis auf den Prozessor identisch, aber ein Intel U3400 ist keinen Deut langsamer.

von Christian

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