Einschätzung unserer Autoren
Leica VLux 2
Extrem schnelle Serienbildgeschwindigkeit
Die Leica V-Lux 2 kann wie Spiegelreflexkameras unkomprimierte Bilder im RAW-Format, das sich bestens für die nachfolgende Bildbearbeitung eignet, auf den neuen SDXC-Karten speichern. Für Videoaufnahmen steht dem Benutzer unter anderem der Full-HD-Modus zur Verfügung, wobei die Kamera auch eine extrem schnelle Serienbildgeschwindigkeit von elf Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung bietet.Der 1/ 2,33 Zoll CMOS-Chip der V-Lux 2 ist zwar nicht größer als bei den meisten Kompaktkameras, bietet jedoch eine extrem hohe effektive Auflösung von 14,1 Megapixeln. Ob das Rauschverhalten des Sensors unter diesen Voraussetzungen immer noch akzeptabel ist, sollte noch in Labortests nachgewiesen werden.
Das neue Modell der V-Lux-Serie wird von Leica zwar als Kompaktkamera für die Reise- und Naturfotografie beworben. Eine aufwändige Ausstattung à la Panasonic Lumix DMC-FZ100 und eine leistungsstarke Optik mit 24-fach optischem Zoom lassen aber bei der Kamera ein größeres Potenzial vermuten. Anspruchsvolle Sport- und Reportagenfotografen werden die knapp 750 Euro teure Kamera zweifelsohne ebenfalls zu schätzen wissen.
Leica V-Lux2
Neues Spitzenmodell des Hauses im Kompaktsegment
Die Vorzüge der Superzoom-Kamera Leica V-Lux 2 liegen in erster Linie in der lichtstarken Optik mit einem enormen Brennweitenbereich, der sich für beinah alle Aufnahmesituationen anpassen lässt. Seinem neuen Spitzenmodell im Kompaktsegment hat der deutsche Traditionshersteller nämlich das 24-fach-Zoom Leica DC Vario-Elmarit-Objektiv spendiert. Es bietet eine 25 Millimeter kurze Anfangsbrennweite für Weitwinkelaufnahmen und soll dank einer hohen Lichtstärke von 2,8 im unteren Zoombereich eine gute Figur in Low-Light-Situationen machen.
In der Fotosaison 2010-2011 setzen namhafte Hersteller auch auf ein dreh- und schwenkbares Display, das eine flexible Kameraausrichtung unter beengten Raumverhältnissen erlaubt. Wie die neulich vorgestellte Spiegelreflexkamera Canon EOS 60D und die leistungsstarke Systemkamera Panasonic Lumix DMC-GH2, besitzt auch die Leica V-Lux 2 nämlich einen 3 Zoll großen LC-Monitor mit 460.000 Pixeln, der sich nahezu in alle Richtungen drehen und schwenken lässt. Damit richtet sich die Kamera an kreative Benutzer, die gerne mit Perspektiven experimentieren.
Wie bei derzeit allen Kompaktkameras von Leica, liegt auch der V-Lux 2 konzeptionell ein Panasonic-Modells zugrunde. In diesem Fall ist es die im Juli 2010 präsentierte Lumix FZ100. Die am roten Punkt als Unterscheidungsmerkmal leicht erkennbare Leica-Kamera zeichnet sich jedoch durch einen etwas besseren Lieferumfang aus und bietet eine andere interne Software. Im Handel ist das 750 Euro teure Luxus-Modell ab Oktober 2010 erhältlich.







