Einschätzung unserer Autoren
Leica Pradovit D1200
Erster Digitalprojektor von Leica
Insgesamt wiegt der Pradovit knapp dreieinhalb Kilo, wobei sich die aufwendige Technik in einem hochwertigen Gehäuse aus Magnesium verbirgt. Das Vario-Objektiv hat eine Projektionsdistanz von einem bis 15 Metern und kann Bilder im 16:9 Format mit einer Breite von 0,5 bis neun Metern an die Wand werfen. Der Projektor arbeitet mit DLP-Technik und erreicht eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln. Laut Hersteller liegt der Kontrastumfang bei 2.500:1 und die Helligkeit bei 1.400 ANSI-Lumen. Die Lampe kommt von Philips und soll eine Lebensdauer von ca. 3.000 Stunden im Standardbetrieb und ca. 4.000 Stunden im Sparbetrieb haben. Leica hat den Pradovit mit einem Komponenteneingang, Composite- und S-Video-, HDMI- und DVI-Schnittstellen ausgestattet. Auch für LAN und VGA-Kabel gibt es Anschlussmöglichkeiten. Das Betriebsgeräusch soll bei 28 dB liegen.
Der Pradovit D-1200 eignet sich laut Hersteller bestens für die Wiedergabe von Digitalfotos und Filmen mit hoher Auflösung. Allerdings hat Qualität von Leica ihren Preis: Der Projektor wird um die 9.900 Euro kosten und soll im November auf den Markt kommen.


