Von außen betrachtet sieht die Tank von LaCie der Raupenkette eines Panzers nicht unähnlich, und mit dieser Assoziation liegt man auch gar nicht so falsch. Die Hülle soll nämlich externe Festplatten mit dem Formfaktor 2,5 Zoll oder ein anderes elektronisches Mobilgerät vor schädlichen äußeren Einwirkung schützen und wird von LaCie deshalb mit dem militärischen Sicherheitsstandard IP-63 beworben.
Von einer Zertifizierung mit dem Sicherheitsstandard IP-63 des US-Militärs ist immer dann die Rede, wenn externe Festplatten so stabil konstruiert sind, dass sie Stürze und Stöße unbeschadet überstehen. LaCie seinerseits bietet nun mit der Tank für alle Festplatten, die diese Zertifizierung nicht aufweisen, ein separates Gehäuse an, das diese Funktion dankenswerterweise übernimmt.
Konkret bedeutet dies jedoch lediglich, dass die in die Tank eingepackten Festplatten beziehungsweise mobilen Endgeräte mehrmalige Stürze aus etwas mehr als 1 Meter Fallhöhe überleben sowie vor Staub und Spritzwasser geschützt sein sollen – die Tank mitsamt Inhalt darf demnach kurz im Regen stehen gelassen werden, in die Badewanne fallen darf es allerdings nicht.
Laut LaCie passt in die Tank, die insgesamt 41 x 121 x 186 Millimeter misst, zum Beispiel auch eine Digicam oder eine Nintendo DS beziehungsweise DSi hinein. Das Innere der Tank kann dafür je nach Anforderung mit kleinen Schaumstoffquadern exakt passend ausgepolstert werden. Das Gehäuse selbst wiederum wird aus Polypropylen und Gummi angefertigt.
Die Tank soll Festplatten & Co nicht nur beim Transport in der Notebooktasche oder im Rucksack zusätzlich sichern. Denkbar ist laut LaCie auch, dass das Gehäuse beim Versand wertvoller Geräte per Päckchen oder Paket zum Einsatz kommt. In diesem Fall sollte man allerdings darauf bestehen, dass der Empfänger die Tank wieder zurückschickt – denn immerhin kostet das Schutzgehäuse rund 22 Euro (Amazon).
09.12.2010


























