LaCie hat seine externe Festplatte Rikki Go einer Schrumpfkur unterzogen und sie außerdem technisch aufgerüstet. Das Ergebnis nennt sich Rikki USB 3.0, woraus schon ersichtlich wird, welchen technischen Sprung die Festplatte genommen hat. Dank der (in naher Zukunft jedenfalls) neuen Standardschnittstelle 3.0 läuft der Datenverkehr über das USB Kabel bis zu drei- oder viermal schneller ab als über 2.0. Selbst eSATA-Schnittstellen können mit den SuperSpeed-Geschwindigkeiten von USB 3.0 nicht mithalten, deren Performance sich sogar sicherlich auch noch, sobald neue Controller auf den Markt kommen, weiter verbessern wird.
Außerdem ist die Rikki USB 3.0 um ein paar Millimeter kleiner als die Rikki Go. Wer es genau wissen will: Sie misst 75 x 118,5 x 13,4 Millimeter (laut LaCie ist sie damit die kleinste 2,5-Zoll-Platte der Welt), während die Rikki Go es auf 75 x 109,7 x 19 Millimeter bringt. Das Gehäuse besteht aus Aluminium und ist wie Saft- oder Bier-Dosen recycelbar (wie LaCie betont), kratzfest und stoßdämpfend sowie besonders wärmeleitend. Das USB-Kabel wiederum ist nicht direkt mit dem Gehäuse verbunden wie bei der Rikki Go, sonder liegt lose bei.
Die Rikki USB 3.0 wird es wie auch die Rikki Go in einer 1-TB-Version geben. Letztere wird derzeit bei Amazon für 140 Euro gehandelt, das USB 3.0-Modell wird auf der Straße ein paar Euro mehr kosten. Eine Version mit 500 GB für rund 100 Euro steht ebenfalls zur Verfügung. Die Auslieferung erfolgt laut LaCie noch im September 2010.
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- Erschienen: 02.10.2012 | Ausgabe: 11/2012
- Details zum Test
„befriedigend“ (2,7)
„Plus: Stabiles Gehäuse.
Minus: Geht nicht in den Ruhemodus.“

























