Kogan Agora Test

(Handy)
Kogan Agora


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Produktdaten:
  • Funktionen / Typ: Touchscreen, …
  • Kamera: 0 MP
  • Datentransfer: HSDPA, UMTS, EDGE, …
  • Standby-Zeit: 300 h
  • Gewicht: 130 g
  • Akku: 1300 mAh … mehr Infos

Einschätzung unserer Autoren

Kogan Agora
„Weit entfernt davon, tot zu sein“

Zumindest scheint es keine reine Marketing-Kampagne gewesen zu sein: Wie das Online-Magazin inside-handy.de berichtet, scheint eine Renaissance des Kogan Agora nicht mehr ausgeschlossen. Demnach habe der russische Geschäftsmann Ruslan Kogan persönlich zu seinem Android-Handy gesagt, es sei „weit entfernt davon, tot zu sein“. Das Techblog Gizmodo Australia will indes sogar schon einen Prototypen des Handys zu Gesicht bekommen haben.

Diesem Bericht zufolge soll die neue Version des Agoras aber nicht mehr mit 2,5-Zoll-Display und vollwertiger QWERTY-Tastatur auf der Gerätefront kommen, sondern mit einem riesigen 3,8-Zoll-Touchscreen. Dieser werde beim neuen Kogan Agora für alle Geräteeingaben genutzt und ersetze daher vollkommen das physische Tastenfeld.

Beim alten Kogan Agora hatten angeblich Inkompatibilitäten verschiedener Android-Anwendungen die Markteinführung verhindert. Diese hätten vom kleinen Display des Agoras nicht dargestellt werden können. Der größte Vorteil des Kogan Agora wäre indes sein ausgesprochen niedriger Preis gewesen – auch jetzt noch wären 150 Euro für ein Android-Smartphone unschlagbar günstig. Es bleibt daher abzuwarten, ob dieser Preisvorteil auch beim neuen Modell bestehen bleibt. Angesichts eines HighEnd-Displays dieser Größe darf das aber angezweifelt werden.

Kogan Agora
Doch kein super-günstiges Android-Smartphone

Schade eigentlich: Der Traum eines Android-Smartphones zum Spottpreis ist vorerst ausgeträumt. Dies verkündete der australische Hersteller Kogan vor Kurzem in seinem Blog. Ebenso wie das Kogan Agora Pro werde auch die Standard-Version des Smartphones nun doch nicht ausgeliefert werden.

Diese leide ebenso wie der große Bruder an Inkompatibilitäten verschiedener Android-Anwendungen. Diese würden in der Regel für die Bildschirmgrößen und Auflösungen programmiert, die das Kogan Agora mit seinem kleinen QVGA-Display nicht darstellen könne. Daher werde auch die Standard-Ausführung des Smartphones nicht versandt, obwohl man sich bereits in der finalen Entwicklungsphase befunden habe.

Damit ist das Kogan Agora tatsächlich an genau dem Problem gescheitert, das wir schon angesichts der ersten Live-Bilder des Mobiltelefons befürchtet hatten. Da wirkte das User Interface ausgesprochen beengt für ein Betriebssystem wie Android, das eigentlich auf leichte Fingereingaben optimiert ist. Der Rückzieher ist für Kogan derweil reichlich peinlich – meldete doch die ganze Medienwelt das Kogan-Smartphone bereits als das zweite Android-Handy. Zwar kündigte Kogan eine neue Version für die kommenden Monate an, doch „auf unbestimmte Zeit verschoben“ klingt doch immer sehr nach einem dauerhaften Rückzieher...

Kogan Agora
Live-Bilder des Android-Handys

Das Kogan Agora gilt als das erste wirklich für die breite Masse erhältliche Android-Smartphone seit dem Erstling T-Mobile G1. Immerhin wird das australische Mobiltelefon sogar weltweit verschickt – und ist damit wirklich für jedermann zumindest theoretisch zu haben. Doch wie macht sich das Kogan Agora in der Realität? Das Online-Magazin Unwired View zeigt nun erste Live-Bilder des Smartphones und ermöglicht so einen Eindruck, der über die wenigen bisherigen Promotionsbilder hinausgeht.

Optisch präsentiert sich das Kogan Agora wie ein Motorola Q oder ein Samsung BlackJack. Das Android-Phone besitzt ein großzügiges QWERTY-Tastenfeld, aber nur ein relativ kleines QVGA-Display. Auf den Bildern ist denn auch zu sehen, dass das User Interface ein wenig beengt wirkt. Ob das Kogan Agora also die ideale Wahl für ein Android-Handy mit seiner auf leichte Fingereingaben optimierten Benutzeroberfläche ist?

Kogan Agora
Schnelles Smartphone zum Spottpreis

Mit dem Kogan Agora hat der australische Hersteller ein Android-Smartphone vorgestellt, das nicht nur in jeder Hinsicht ausgesprochen zügig ist sondern auch zu einem echten Spottpreis vertrieben wird.

Das Kogan Agora kostet nur 299 australische Dollar, was umgerechnet etwa 150 Euro entspricht. Dafür erhält der Kunde ein Android-Smartphone, das dank eines 624-MHz-Prozessors zu Höchstleistungen fähig ist und sicherlich nicht wie viele andere Smartphones kriechende Sekunden benötigt, um eine Eingabe umzusetzen. Mit Datenverbindungen via EDGE, UMTS und HSDPA ist das Mobiltelefon zudem gut gerüstet für das Surfen im Internet und das Versenden und Empfangen umfangreicher E-Mails. WLAN ist allerdings nicht vorhanden und auch das Touchscreen-Display fällt mit 2,5 Zoll etwas klein aus. Dafür erhält man ähnlich einem BlackBerry oder einem Nokia-E-Series-Handy eine QWERTY-Tastatur für schnelle Texteingaben.

Hinsichtlich Multimedia muss man dagegen kürzer treten: Das Kogan Agora hat offenbar anders als der größere Bruder Agora Pro keine eingebaute Digitalkamera und kein integriertes GPS-Modul. Auch der MP3-Player zeigt sich angesichts von nur sechs erkannten Musik-Dateiformaten arg beschränkt.

Dennoch, das Agora ist ein preiswertes Smartphone mit ansonsten guter Ausstattung – und das Beste: Auch deutsche Kunden können in den Genuss des Handys kommen. Der Hersteller versendet seine Handys nämlich weltweit. Und das lohnt sich selbst mit Versandkosten und Zollgebühren. Zumindest, wenn einen die magere Multimedia-Ausstattung nicht stört.