Mit einer Bridgekamera, die über ein 21faches optisches Zoomobjektiv verfügt will Kodak bei anspruchsvollen Fotografen punkten. Das kann bei den geringen Anschaffungskosten von rund 190 Euro bei amazon auch durchaus greifen, denn die Kamera hat ein paar attraktive Eigenschaften.
Bridgekameras sind einfach nicht für die Jackentasche gedacht und bringen meist einiges an Gewicht auf die Waage. So auch die Kodak, die mit 400 Gramm dem Fotografen einiges an Stabilität in die Hand gibt. Durch den kräftigen Handgriff auf der rechten Seite, der die vier Batterien beherbergt, kann man die Kamera sicher festhalten. Bei Abmessungen von 110 x 80 x 80 Millimetern hält man dann kein zierliches Aufnahmegerät in der Hand – so soll es ja auch sein. Oben auf dem Handgriff befindet sicher Auslöser mit den Bedienknöpfen für Blitz, Filmen und Makro – die Zoomwippe findet man dann neben dem drei Zoll großen Display, das mit 230.000 Bildpunkten auflöst.
Das Schneider-Kreuznach Objektiv bietet mit dem 21fachen Zoom eine große Brennweite von 25 bis 525 Millimeter bei f/3,1 bis f/5,8 an. Damit die Aufnahmen im Telebereich nicht schnell verwackeln können besitzt die Z5010 einen optischen Bildstabilisator, der als einziges Mittel effektiv dagegen wirken kann. Die Verschlusszeiten reichen im Smart Capture Modus von 1/2 Sekunde bis zu 1/1500 Sekunde, sowie im S und M Modus von 1/6 Sekunde bis 1/1500 Sekunde. Das genannte Smart Capture besitzt unter Weitwinkel einen intelligenten Fokusbereich von 10 Zentimetern bis unendlich und im Tele ab 160 Zentimetern. Die Messung kann in Mehrzonen, Mitten und Gesichter differenziert werden, was sich ebenfalls auf die Belichtungsmessung bezieht. Ob die Aufnahmen mit dem 14 Zoll CCD-Sensor dann auch von hoher Qualität sind, werden die praktischen Tests dann zeigen. Die Aufzeichnung der Videos erfolgt auch nur mit 1.280 x 720 Bildpunkten bei 30 Bildern pro Sekunde.
Unterm Strich wird man wohl eine recht gute Bridgekamera zu einem vernünftigen Preis mit entsprechender Ausstattung erhalten – auf erste Tests im Alltag darf man gespannt sein.
29.09.2011
































