Kandy Mobile Kinderhandy Test

(Kinderhandy)
Kandy Mobile Kinderhandy


18 Meinungen
(befriedigend)
Produktdaten:
  • Funktionen / Typ: Kinderhandy, …
  • Kamera: 0 MP
  • Standby-Zeit: 0,587 h
  • Gewicht: 80 g
  • Betriebssystem: Proprietär
  • Bauform: Barren-Handy … mehr Infos

Computer Bild
Heft 16/2009
5 Produkte im Test
„mangelhaft“ (5,00)

„Plus: 3 einfache Kurzwahltasten; MP3-Spieler, Spiele; Auch ausgeschaltet zu orten.“
Minus: Gefährliche Weichmacher im Deckel der USB-Buchse; Menü reagiert träge.

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connect
Heft 10/2008
4 Produkte im Test
3 von 5 Punkten

Preis/Leistung: 3 von 5 Sternen

„... Eine SOS-Taste, die das Kind im Ernstfall mit dem 112-Notdienste verbindet, liegt über der Navitaste, fällt aber sehr klein aus. Die Navitaste benötigt für die Menüsteuerung festen Druck, was nach kurzer Zeit schmerzt. ...“

Computer Bild
Heft 23/2007
Einzeltest
ohne Endnote

„Das Kandy-Konzept ist zwar durchdacht, aber die grobe Ortung, die lange Laufzeit und die hohen Gebühren verdienen Kritik. Die Ortung bieten übrigens auch Anbieter wie Picos für jeweils 49 Cent - ohne weitere Gebühren.“

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Meinungen (18)

Kandy - ein Witz Walter Kahlenborn schreibt am :

  (mangelhaft)

Wir haben schon vor geraumer Zeit das Kandy-Telefon samt Vertrag erworben. Ortungsfunktion! Wer möchte als besorgter Vater nicht wissen, wo seine kleine Tochter steckt. Daher war die Freude groß, als das Handy eintraf - samt SIM-Karte. Die Freude wurde fast noch gesteigert, weil ein paar Tage später gleich das nächste Handy eintraf. Damals hatte ich dann schon Gelegenheit, den reizenden Kundenservice kennen zu lernen. Man erklärte mir, dass es sich da um ein dummes Versehen gehandelt hätte und ich sollte das zweite Handy doch nur schnell zurücksenden. Gesagt - getan. Das neue Handy wollte aber einfach nicht funktionieren. Leider hatte man mich das falsche Handy zurücksenden lassen. Ein paar Wochen später, diverse Gespräche mit dem Kundendienst, einige weitere Formalien und meine Tochter konnte endlich telefonieren! Wow!

Als besorgter Vater möchte man dann natürlich auch wissen, wie es mit der Ortung klappt. Aber, wo ist die? Kandy TV findet man ja gleich auf der Webseite. Bestimmt kaufen die meisten Leute auch das Telefon wegen Kandy TV, was auch immer das sein mag. Ich aber wollte es doch wegen der Ortungsfunktion. Da bin ich aber wohl ein dummer Ausnahmefall. Leider gibt es kein Ortungsgerät, um die Ortungsfunktion zu finden. Aber wer Zeit genug hat, entdeckt sie dann irgendwann. (Und wenn wir die Ortungsfunktion mal wirklich brauchen - haben wir ja bestimmt ganz viel Zeit)
Und dann kann man sie auch ausprobieren. Leider befand sich unsere Tochter nicht im Zentrum des angezeigten Kreises. Auch nicht im Suchkreis selber. Aber sie war zumindest irgendwo auf dem angezeigten Kartenausschnitt. Na ja, wenn sie gekidnappt werden sollte und der Kidnapper lebt auf dem flachen Land und Meilen entfernt gibt es kein weiteres Haus, dann würde ich sie sofort aufspüren können. Und als besorgter Vater ist man darüber ja schon sehr glücklich.

Das Telefon an sich ist ja nur Nebensache. Unsere Tochter fand es so schick wie einen Rollator. Wir haben ihr nach einiger Zeit und diversen Protesten ein anderes gekauft. Wichtig ist ja, die Ortungsfunktion und die hängt an der Karte. Und mit der Prepaidkarte kann sie ja auch nicht Hunderte von Euros Kosten produzieren. Da brauche ich das Original-Kandy-Handy nicht, das solche Kostenexplosionen verhindern soll.

Prepaid - eigentlich doch eine schöne Sache. Verwende ich im Urlaub seit Jahren und geht so glatt. Die Frage ist nur, wie bezahlt man eigentlich eigentlich bei Kandy? Leider wollte Kandy das in dem Brief, in dem man uns über den Zwangswechsel zu Prepaid informierte, nicht mitteilen. Ach, und leider hatte man vergessen, es im Netz zu erklären. Macht ja nichts, wir haben ja Zeit und Geld und rufen die nette Kundenhotline an. Das mit dem Prepaid geht ganz einfach, erklärten sie mir. Kopien vom Personalausweis, von der Kreditkarte, diverse weitere Angaben, alles zufaxen und schon ...
Und ...?

Wir haben seitdem einen regen Austausch. Der funktioniert so: Ich verrate meine Handy- und PUK1- Nummer, informiere darüber, dass ich immer noch nicht aufladen kann, die Dame oder der Herr (leider wechseln sie immer, sonst hätten wir da inzwischen bestimmt schon einen herzlichen Kontakt entwickelt) schaut sich den Vorgang an, kann sich gar nicht erklären, warum das technische Problem noch nicht bereinigt worden ist, verspricht mir, das Handy mit 10 Euro aufzuladen und dass sie sich drum kümmern werden. Das geht jetzt so seit über einem Jahr. Am Anfang war ich noch sauer, musste mir die Daten extra raussuchen, so beim dritten oder vierten Mal habe ich mir die Daten dann alle zusammengepackt, um das Verfahren zu standardisieren. Leider haben sie es aber bei Kandy nicht standardisiert. Das Dumme ist, ich zahle jedes Mal die Kundenhotline (die ist jetzt von eplus - dem Preis nach frage ich mich, ob sie die Hotlinie von einem Telefonsexanbieter übernommen haben).

Ich habe keine Ahnung, wie viele Male inzwischen vergangen sind. Beim vorvorletzten Mal hatte ich eine besonders engagierte Dame. Sie hat mir hoch und heilig versprochen, man würde sich jetzt drum kümmern. Ich musste ja nur lachen. Nein - der Chef persönlich würde sich des Falles annehmen und mich noch anrufen. Noch am gleichen Tag. Wenn nicht, dann ganz sicher am nächsten. Seitdem sind 2 Monate rum. Na, ja, er muss wohl an dem Tag eine Schweinegruppe bekommen haben, der arme Kerl.

Vor einer Woche hatten wir dann wieder den Normalfall. Keine Versprechung, dass der Chef sich drum kümmert, aber der technische Kundendienst würde es schon richten. Das Handy sollte auch wieder mit 10 Euro aufgeladen werden. Das wurde ihnen dann aber wohl bei näherem Nachdenken zu viel. Passiert ist gar nichts. Letzte Woche konnten wir das Handy nicht verwenden, diese Woche auch nicht, nächste sicher auch nicht. Inzwischen habe ich den Eindruck, dass ihnen der ganze Vorgang am Computer auch zu lang wird. Sie verlieren spürbar die Lust, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Warum komme ich auch immer wieder mit dem absurden Wunsch, mit einem Kandy-Vertrag telefonieren zu wollen. Wahrscheinlich bieten sie nur TV an.

Wenn ich mal einen Fernsehvertrag brauche, dann werde ich mich bestimmt mit Kandy in Verbindung setzen. Telefonieren werden wir in Zukunft mit jemand anderem. Antworten

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Kandy Mobile Kinderhandy Handynutzer2 schreibt am :

  (sehr gut)

Vorteile: Einfache Bedienung, Robustes Handy
Nachteile: SMS umständlich
Geeignet für: Die Schule
Ich bin: Elternteil

Wir haben das Kandy Kinderhandy unserem Sohn (6 Jahre) im Sommer zur Einschulung geschenkt, und wir sind super zufrieden mit dem Gerät - unser Sohn überigens auch. Es hat alles, was er braucht und ist einfach zu bedienen. Zudem hat es noch einen MP3-Spieler, so dass err mit seinen Freunden Musik und Hörspiele hören kann. Antworten

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Kandy Kinderhandy Handytester schreibt am :

  (mangelhaft)

Vorteile: Gar keine
Nachteile: Schrott
Ich bin: Elternteil

Von diesem Teil kann man in mehrfacher Hinsicht nur abraten, der E-Plus-Tarif (SIM-Lock!) ist viel zu teuer und das Handy ist qualitativ und technisch eine reine Katastrophe. Fazit: Finger weg!!! Antworten

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... weitere Meinungen  (15)

Einschätzung unserer Autoren

Kandy Mobile Kinderhandy
Erstes Handy mit dem Blauen Engel

Das Kinder-Handy von Kandy Mobile ist im Jahre 2007 als erstes Handy überhaupt mit dem Blauen Engel ausgezeichnet worden. Damit hat die Jury der Bundesministeriums für Umwelt bestätigt, dass das Handy frei von blei- und cadmiumhaltigen Materialien und die Verpackung frei von halogenhaltigen Polymeren ist. Darüber hinaus führte der niedrige Strahlungswert von im Maximum 0,587 W/kg zur Auszeichnung mit dem Umweltsiegel. Laut Hersteller soll der mittlere SAR-Wert sogar bei nur 0,2 bis 0,3 W/kg liegen.

Ob Handy-Strahlung nun gefährlich ist oder nicht – bis zum Beweis der Unbedenklichkeit sollten vor allem Handys für Kinder strengsten Richtlinien entsprechen. Mit dem Kinder-Handy von Kandy Mobile ist man also auf der sicheren Seite.

Kandy Mobile Kinderhandy
Kompromiss zwischen Kindern und Eltern

Abseits der Sicherheitsaspekte bietet das Kinder-Handy von Kandy Mobile ebenfalls einen Kompromiss aus dem Streben des Kindes nach einem „coolen Handy“ und dem pädagogischen Anspruch der Eltern.

So ist das Mobiltelefon bunt, aber durchaus modern gestaltet und bietet einen integrierten MP3-Player, der angeblich bis zu 32 Stunden Musikwiedergabe ermöglichen soll. Auf eine Digitalkamera wurde dagegen bewusst verzichtet, ebenso können Bilder und Videos nur über eine USB-Verbindung mit dem Eltern-Passwort aufs Handy überspielt werden – dies soll Gewaltvideos und -bilder verhindern. Ähnlich sinnvoll ist die voreingestellte Sperrung sowohl teurer Sonderrufnummern als auch des mobilen Internets – versehentliche Klingelton-Abos werden so wirksam verhindert.

Für die Eltern bietet das Handy vermutlich genau das, was sie sich wünschen: Begrenzte Funktionalität, und damit Ausgrenzung aller schädlichen Einflüsse. Ob das Handy dadurch allerdings noch attraktiv genug für den selbstbewussten Nachwuchs ist, darf in Zweifel gezogen werden. Denn schon die Kleinsten tauschen mittlerweile in der Schule MP3-Songs und Videos wie unsereins früher Sammelbildchen für Panini-Alben. Ob das Kandy Mobile Kinder-Handy da überzeugen kann?

Kandy Mobile Kinderhandy
Robustes Kinder-Handy mit Notfallortung

Vielen Eltern sagen sich: Wenn es denn schon ein Handy für die Kleinen sein muss, dann sollte dieses wenigstens mit sinnvollen, der Sicherheit dienlichen Funktionen versehen sein. Das Kinder-Handy von Kandy Mobile bemüht sich dieser Forderung nachzukommen, indem es im Notfall die Ortung des kleinen Besitzers ermöglicht. Über eine Netzortung könnten Eltern so stets den Aufenthaltsort ihrer Kinder beaufsichtigen. Umgekehrt kann das Kind selbst über eine spezielle Notruftaste direkt die „112“ anrufen.

Mit dem Kinder-Handy von Kandy Mobile schlägt man vermeintlich zwei Fliegen mit einer Klappe: Der Nachwuchs kriegt endlich das ersehnte eigene Handy in die Griffel – und die Eltern können gewissermaßen über dieses ein Auge auf die Racker haben. Schade nur, dass die beworbene Netzortung weitgehend nutzlos ist. In der Regel beträgt die Ortungsgenauigkeit um die 100 bis 150 Meter, sie kann aber an Stadtrandgebieten auch problemlos 500 Meter, auf dem Land sogar noch mehr betragen. Da ist das im Zweifel abzusuchende Gebiet schon enorm groß.