Beim JVC KD-R611E wechseln Display und Bedienelemente auf Wunsch die Farbe. Laut Hersteller stehen 30000 Farbvarianten zur Auswahl, um Autoradio und Fahrzeuginterieur optimal aufeinander abzustimmen.
An der Vorderseite hat JVC einen USB-Anschluss verbaut. Hier kann man externe Massenspeicher, einen iPod oder ein iPhone anschließen und die auf den Geräten befindlichen MP3- und WMA-Dateien wiedergeben. Natürlich lassen sich die komprimierten Titel auch auf eine CD brennen und über das Laufwerk abspielen. Dabei werden die ID3- und WMA-Tags der Musikdateien - also Informationen zum Interpreten, zum Album und zum Titel - im dimmbaren Display des KD-R611E eingeblendet. Über den integrierten RDS-Tuner bringt man UKW-/MW- und LW-Sender ins Auto, insgesamt lassen sich 30 Stationen programmieren. Wer nicht auf DAB-Sender verzichten will, der investiert in eine optionale DAB-Tunereinheit namens KT-DB1000: Der MOSFET-Verstärker hat eine maximale Ausgangsleistung von 4 x 50 Watt, bei der Nennleistung (RMS) spricht JVC von 4 x 20 Watt. In Sachen Sound stehen ein Mute-Schalter, ein Loudness-, ein Balance- und ein Fade-Regler sowie ein parametrischer 3-Band-Equalizer bereit, außerdem lassen sich Pegel und Übernahmefrequenz eines angeschlossenen Tieftöners einstellen. Will man sein Bluetooth-fähiges Handy am Autoradio nutzen, dann lohnt der Griff zum separat erhätlichen USB-Modul KS-BTA200, mit dem sich das Autoradio auch als Freisprecheinrichtung empfiehlt.
Für den separaten Bluetooth-Adapter werden knapp 90, für die DAB-Tunereinheit rund 120 Euro fällig. Leider besitzt das 149 Euro teure JVC KD-R611E keinen zweiten USB-Anschluss. Wer beide Funktionen nutzen will – also Multimedia-Wiedergabe via USB und Bluetooth – der muss den Stecker tauschen.
29.03.2010























