Einschätzung unserer Autoren
Jabra Wave
Leichter und schlanker als je zuvor
Schmiegt es sich erst einmal um das Ohr, ist das Headset kaum noch wahrzunehmen, da es zum Großteil hinter der Ohrmuschel verschwindet und nur ein kleiner In-Ear-Stecker ins Ohr führt. Gleichzeitig soll das an einem kleinen Ausleger angebrachte Mikrofon die Sprachverständlichkeit verbessern. Ohnehin lag ein Schwerpunkt der Fortentwicklung dieser Geräteklasse seitens GN Netcom auf der Sprachqualität: So filtert das neue Headset Windgeräusche in drei Stufen heraus und besitzt für sehr windige Umgebungen sogar einen Windsocke genannten Schaumstoffüberzug für die Mikrofonspitze.
Auch bei der Benutzerfreundlichkeit soll das Wave punkten können. So ist das Gerät zum Beispiel Multipoint-fähig und kann sich daher mit zwei Endgeräten gleichzeitig verbinden. Sprachansagen zu Akku- und Verbindungsstatus halten seinen Besitzer informiert, während zusätzlich zwei verschiedenfarbige LEDs zeigen, ob das Headset mit dem Mobiltelefon verbunden ist und wann es geladen werden muss. Darüber hinaus passt sich das Headset der jeweils herrschenden Lärmkulisse an und filtert plötzlich auftretende Lautstärkespitzen aus der Übertragung heraus.
Ein weiterer Pluspunkt des Jabra Wave ist seine Ausdauer. Die fällt für ein solch kleines und zierliches Modell sehr großzügig aus: Bis zu sechs Stunden Dauertelefonie erlaubt das Headset, im Stand-by-Betrieb werden immerhin acht Tage erreicht. Das ist nicht überragend, für ein 13 Gramm leichtes Gerät allerdings durchaus überzeugend. Wer nun Feuer gefangen hat: Auf Amazon ist das gute Stück für rund 52 Euro zu haben.
