Einschätzung unserer Autoren
Jabra Pro 9450
Führt DECT- und IP-Kommunikation zusammen
Wer keine Lust auf mühsames Blind-Tasten am Headset hat, wird sich über die alternative Bedienlogik des Pro 9450 freuen: Die Basisstation des Headsets besitzt ein Bedienfeld mit drei klar voneinander getrennten Tasten. Über sie kann der Anwender Rufe vom Festnetz-Telefon oder Softphone annehmen, zwischen beiden Endgeräten bequem wechseln und das Headset bei Bedarf stumm schalten. Darüber hinaus lassen sich Anrufe aber auch wie gewohnt über die Multifunktionstaste am Headset selbst. über die Jabra-Call-Manager-Software oder über eine spezielle Tastenkombination direkt am Computer annehmen.
Neben dem Bedienkomfort soll auch die Sprachqualität des neuen Headsets überzeugen können. Dazu bietet das Gerät die Möglichkeit, das schmalbandige oder auch das erweiterte Frequenzband zu verwenden. Bei IP-Telefonaten kann so die Bandbreite verdoppelt und der Gesprächspartner erheblich besser verstanden werden – natürlich nur, wenn dieser ebenfalls die entsprechende Technik einsetzt. Darüber hinaus soll ein geräuschfilterndes Mikrofon störenden Hintergrundlärm herausfiltern, eine sogenannte „Safetone“-Technologie ist für das Unterdrücken von plötzlichen Geräuschspitzen zuständig. Auf diese Weise wird die Lautstärke automatisch auf einem gleichbleibenden Niveau unterhalb des gesetzlichen Grenzwertes von 85 dB (EU-Richtlinie zum Lärmschutz am Arbeitsplatz) gehalten – für Arbeitgeber eine nicht unwesentliche Eigenschaft des Headsets.
So viel Technik hat aber ihren Preis: Das Jabra Pro 9450 kostet 349 Euro und gehört damit zu den teuren DECT-Lösungen am Markt.